"Forbes"-Promi-Liste der Großverdiener 239 Millionen Dollar  - aber nur Platz zwei für  George Clooney

Ein Boxer, ein Schauspieler und ein erst 20 Jahre alter Reality-Star zählen zu den bestbezahlten Promis. Auch ein Deutscher schafft es in die Top-100 der neuen "Forbes"-Liste.

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Er steht als Schauspieler vor der Kamera und als Regisseur dahinter - und neben seinen Engagements in Hollywood ließ George Clooney mit seinem Unternehmen "Casamigo" Tequila brennen. 239 Millionen Dollar soll der US-Amerikaner im vergangenen Jahr verdient haben und landet damit in der "Forbes"-Liste der hundert bestbezahlten Prominenten auf Platz zwei. Das hat er vor allem dem mexikanischen Schnaps zu verdanken.

Denn im vergangenen Jahr verkaufte der 58-Jährige gemeinsam mit seinen zwei Partnern die Tequila-Marke an die Spirituosenfirma Diageo ("Johnnie Walker", "Smirnoff", "Guinness"). Ein Deal, der mit einem Wert von bis zu einer Milliarde Dollar beziffert wurde. Ein noch glücklicheres Händchen hat aber ein anderer Prominenter, dessen Künstlername perfekt zum ersten Platz passt.

"Money" lautete der Kampfname des Ex-Profi-Boxers Floyd Mayweather jr. 275 Millionen Dollar soll Mayweather allein mit seinem sogenannten Milliardenkampf gegen Connor McGregor im vergangenen August verdient haben. Dazu rechnet "Forbes" noch Erlöse aus seinen öffentlichen Auftritten und Einnahmen aus seinem Strip-Klub in Las Vegas. Diese katapultieren den 41-Jährigen endgültig an die Spitze der Bestverdiener: Auf 285 Millionen Dollar schätzt das US-Magazin seinen Jahresverdienst.

Auf Platz drei folgt Reality-TV-Star Kylie Jenner. 166,5 Millionen Dollar soll sie im vergangenen Jahr eingenommen haben - mit Kosmetik. 2016 gründete sie ein Unternehmen, das zunächst vor allem Lippenstifte und Lipliner verkaufte. "Forbes" beziffert den Wert ihrer Firma Kylie Cosmetics auf knapp 800 Millionen Dollar und prophezeit, dass die 20-Jährige kurz davor steht, zur jüngsten amerikanischen Self-made-Milliardärin zu werden.

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"Forbes"-Liste: Für George Clooney läuft es gut

Den vierten Rang nimmt die in Deutschland eher unbekannte Fernsehrichterin Judy Sheindlin ein. Vor allem durch den Verkauf der Zweitverwertungsrechte ihrer Show "Judge Judy" für 100 Millionen Dollar kommt die 75-Jährige auf Gesamteinnahmen von 147 Millionen Dollar.

Mit Dwayne "The Rock" Johnson folgt auf Platz fünf der nächste Schauspieler. Er verdiente den Großteil seiner 124 Millionen Dollar vor der Kamera. Zuletzt landete der 46-Jährige mit der Fortsetzung des Abenteuerfilms "Jumanji" einen Überraschungserfolg.

Aus der Musikbranche sind die Bands U2 (Platz sechs, 118 Millionen) und Coldplay (Platz sieben, 115,5 Millionen) sowie der britische Sänger Ed Sheeran (Platz neun, 110 Millionen) vertreten. Auch die Fußball-Superstars Lionel Messi (Platz acht, 111 Millionen) und Cristiano Ronaldo (Platz zehn, 108 Millionen) werden weit vorn gelistet.

Sebastian Vettel auf Platz 69

Unter die Top 100 schafft es auch ein Deutscher. Formel-1-Pilot Sebastian Vettel landet auf dem 69. Platz. Mit 42,3 Millionen Dollar verdient er damit weniger als sein Kontrahent Lewis Hamilton. Der Brite belegt mit 51 Millionen Platz 47.

"Forbes" schätzte nach eigenen Angaben die vorsteuerlichen Einnahmen der Berühmtheiten von Juni 2017 bis zum 1. Juni dieses Jahres, dazu zählen etwa auch Einnahmen aus Werbung und Merchandising. Die Liste gilt als zuverlässig.

Zusammen kassierten die 100 Prominenten dem Magazin zufolge in den zwölf Monaten 6,3 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 22 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Elf Berühmtheiten verdienten jeweils mehr als 100 Millionen Dollar.

sen/dpa



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