Frankreichs Präsidentenpaar Ein letztes Mal (fast) zu zweit

Mit dem Golfwagen rumkurven, Fahrrad fahren, rauf aufs Boot: Nicolas Sarkozy und Carla Bruni-Sarkozy genießen ihren vermutlich letzten Urlaub vor der Geburt des gemeinsamen Kindes. Noch einmal in Einsamkeit Kraft tanken? Nicht ganz.

REUTERS

Fort de Bregançon - Der letzte Urlaub ist für werdende Eltern eine gar nicht so einfache Sache: Einerseits wollen sie die Freiheit noch einmal genießen, in Ruhe Zeitung lesen, frühstücken, ausschlafen. Andererseits sind die Gedanken oft schon zu sehr beim werdenden Sprössling und zu wenig im Hier und Jetzt, als dass sie eben diese Dinge wirklich genießen könnten.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy und seine Ehefrau Carla Sarkozy-Bruni machen derzeit Urlaub in Fort de Bregançon, Südfrankreich, Mittelmeerküste. Geäußert haben sich die beiden bisher nicht zu der Schwangerschaft, mal abgesehen von einem vielsagenden Fingerzeig Brunis beim G-8-Gipfel. Doch Fotos, die die beiden am Strand zeigen, machen eine Bestätigung ohnehin obsolet: Der Bauch wächst.

Sie schlendert Richtung Strand, er düst mit einem Golfmobil oder auf einem Fahrrad durch die Gegend: Bilder eines entspannten Urlaubs. Inwiefern es dem Präsidenten und seiner Gattin gelingt, noch einmal abzuschalten, bevor die Nächte kurz und Momente der Muße selten werden, ist nicht bekannt.

Allerdings müssten die beiden wissen, was auf sie zukommt. Nicolas Sarkozy hat drei Söhne aus früheren Ehen, Carla Bruni-Sarkozy hat einen Sohn. Und: Wirklich einsam sind sie ohnehin selten, zumindest sobald sie das Haus verlassen. Bodyguards sind stets auf ihren Fersen.

bim

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