Liebesaffäre mit Schauspielerin Hollande gibt Trennung von Lebensgefährtin bekannt

François Hollande und Valérie Trierweiler trennen sich. Dies erklärte der französische Präsident der Nachrichtenagentur AFP. Die Trennung ist offenbar eine Folge der Affäre des Sozialisten mit der Schauspielerin Julie Gayet.

AP

Paris - Er durchlebe gerade "schmerzhafte Momente" mit seiner Lebensgefährtin, hatte Frankreichs Staatspräsident erst vor wenigen Tagen eingeräumt, jetzt folgt offenbar der nächste Schritt: François Hollande hat am Samstag die Trennung von seiner langjährigen Lebensgefährtin Valérie Trierweiler, 48, offiziell bekanntgegeben. Er wolle die Trennung öffentlich machen, bevor Trierweiler am Sonntag zu einer Reise nach Indien aufbricht, hieß es in der französischen Presse.

Hollande und die Journalistin Trierweiler sind nicht verheiratet, sie hatte aber die Rolle der First Lady ausgefüllt und Hollande häufig auch bei offiziellen Anlässen begleitet. In Frankreich kursierte schon länger das Gerücht, dass Hollande seine Lebensgefährtin betrügt. Im Januar dann hatte die Illustrierte "Closer" Fotos veröffentlicht, die eine Affäre der Schauspielerin Julie Gayet mit Präsident Hollande beweisen sollen. Renommierte französische Medien wie "Le Monde", "Le Figaro" und "Le Point" griffen das Thema schnell auf.

Der Präsident zürnte ob des "Angriffs auf das Recht auf Privatsphäre", die angebliche Geliebte klagte anschließend gegen das Magazin, die offizielle Lebensgefährtin wurde im Krankenhaus behandelt. Nach Angaben ihres Büros erlitt sie einen Schock.

Die Berichte über die Affäre mit Gayet haben auch die Ankündigung einer großangelegten Wirtschaftsreform überschattet und zu einem weiteren Ansehensverlust des Präsidenten geführt: Umfragen zufolge ist Hollande der unbeliebteste Präsident in der Geschichte Frankreichs.

fln/Reuters

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insgesamt 23 Beiträge
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Seite 1
deb2011 25.01.2014
1. Naja, das Übliche:
Zitat von sysopAPFrançois Hollande und Valerie Trierweiler trennen sich. Dies erklärte der französische Präsident der Nachrichtenagentur AFP. Die Trennung ist offenbar eine Folge der Affäre des Sozialisten mit der Schauspielerin Julie Gayet. http://www.spiegel.de/panorama/leute/frankreichs-staatspraesident-hollande-gibt-offenbar-trennung-bekannt-a-945509.html
Er hat Trierweiler - die phantastisch aussieht, wie ich finde - gegen eine Jüngere eingetauscht. Ob ihn das jetzt glücklicher macht?
otelago 25.01.2014
2. wohin gehts
Zitat von sysopAPFrançois Hollande und Valerie Trierweiler trennen sich. Dies erklärte der französische Präsident der Nachrichtenagentur AFP. Die Trennung ist offenbar eine Folge der Affäre des Sozialisten mit der Schauspielerin Julie Gayet. http://www.spiegel.de/panorama/leute/frankreichs-staatspraesident-hollande-gibt-offenbar-trennung-bekannt-a-945509.html
Anfang der 90er Jahre bis zur Verabschiedung von Masstricht, EURO etc. wurde die deutsche Öffentlichkeit täglich mit Meldungen zur Schaffung der politischen Union EU überflutet. Seit Deutschland nun die Eurorettungskosten etc., und somit weitere Jahre Wohlstands-Fake in Südeuropa bezahlte, ist davon keine Rede mehr. Dafür bekommen wir nun täglich schwachsinnige Präsidentenbettgeschichten frei Haus.
erasmus89 25.01.2014
3. Nicht ohne Grund
Er ist nicht ohne Grund der unbeliebteste tollpatschigste und meist überschätzte Präsident aller Zeiten. Die Hoffnung auf ihn waren so groß, doch die Angst davor, dass er doch dieser Langweiler und Versager sein würde,bestätigte sich schnell mit seiner Syrien-Politik
monokultur 25.01.2014
4. optional
Die bürgerliche Gesellschaft und ihre Bigotterie. Was 2.000 Jahre verquaste christliche Sexual(un)moral mit den Menschen so anrichten. Soll er doch in die Kiste steigen, mit wem er will. Herrje. Zwei Erwachsene haben einvernehmlichen Sex. Und? Wo is das Problem? Vielleicht is Trierweiler ja ne unausstehliche Zicke. Und? Selbst wenn. Wen außer die Beteiligten geht das was an? Oh man. Brot und Spiele sind das. Brot und Spiele. Und Moralpredigten. Das konnte die christliche Mitte schon immer.
frenchcurry 25.01.2014
5. Schade, dass sie ihm nicht zuvorgekommen ist.
Sie ja erst ausgeflippt, als sie offiziell als die Betrogene da stand. Die Affäre dauert ja schon lange. Sie hat bestimmt davon gewusst und konnte offenbar damit leben (wie gut?) Komisch, dass das öffentlich werden mehr schmerzt, als das betrogen werden an sich. Also wenn sich mein Partner nächtens regelmässig wegstie(h)lt, merk ich das doch. Ein One night stand kann (ich) ja noch verzeihen - aber bei einem Verhältnis gibt es (bei mir) einen Tritt in den Hintern und einen raschen Abgang. Das tollste ist jedoch: Man hört derlei Geschichten immer nur von Politikern - wie würde es wohl durch die Presse rauschen, wenn sich Politikerinnen (muss ja nicht gleich Mutti sein) ähnliche Eskapaden gönnen? Lagarde macht Bunga Bunga mit Chippendales? Claudia Roth nächtigt bei Bleibtreu? Wagenkencht mit dem Roller auf dem Weg zu Bohlen?
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