Mode bei der Fußball-WM Was für ein Typ!

Die italienische Nationalmannschaft hat's einfach drauf. Sie denken jetzt an Fußball? Wir sprechen von modischer Eleganz! Keiner posiert so smart wie die Azzurri - auch wenn viele es versuchen.

AP

Rio de Janeiro - Die deutsche Nationalmannschaft fliegt ohne Marco Reus, aber in edlem Zwirn nach Salvador. Ausstatter Hugo Boss schwärmt vom "lässigen Casual-Look" für die "stilvolle Reise nach Brasilien". Schön und gut. Aber was ist mit der attitude?

Haben die Deutschen diese irre Mischung aus Coolness und Selbstüberschätzung, die die Italiener ausstrahlen? Selbst das Aussteigen aus dem Flugzeug gerät den Azzurri zum testosteronumwölkten Event: Die Sonnenbrille sitzt, die Pose stimmt. Die Gangway als Catwalk.

Was immer ihr über unseren Fußball denkt, scheinen sie auszustrahlen, wir sind einfach bello e impossibile. Wer bescheiden ist, ist selber schuld. "Die Italiener wollen allen zeigen, wie elegant sie sind: Sie sind Style, sie sind Grandezza", urteilt der Designer Michael Michalsky auch über ihr Trikot. Das erinnere an ein "Casual-Fünfziger-Jahre-Shirt" und sei einfach "super".

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Dagegen die englische Nationalmannschaft. Ordentlich gekämmt, die Krawatte akkurat gestreift, posieren die Spieler in Reih und Glied bei ihrem Abflug vom Flughafen Luton. Die Anzüge sind vermutlich teuer gewesen. Aber ohne den anarchischen Mode-Einfluss von David Beckham wirken die Briten, als ob sie zum Jahreskongress der Versicherungsvertreter nach Brasilien fliegen.

Die Spanier sind da ehrlicher. Sie sparen sich den verordneten "Casual-Look" für die Reise, sie verzichten auf Anzüge. Es ist ja nicht so, dass die "Roja", wie die Nationalmannschaft genannt wird, nichts auf Aussehen und Außenwirkung gäben. Auch Spaniens Spieler widerstehen nicht der bei Fußballern weitverbreiteten Versuchung, sich mit Models, Moderatorinnen und Sängerinnen zu umgeben. Oder Sportwagen zu sammeln.

Aber vor ihrem Abflug aus Madrid sind die Nationalspieler vor allem eines: ziemlich uneitel. Mit Adidas-Leibchen und Turnschuhen lachen sie in die Kameras, Taschen umgehängt, den Arm um die Teamkameraden gelegt. (Die Bilder finden Sie hier).

Vielleicht erwirbt man sich diese spanische Lässigkeit, wenn ein Dandy wie Real-Madrid-Star Cristiano Ronaldo nicht nur ständig neben einem über den Platz trabt, sondern auch noch halbnackt an jedem Kiosk liegt.

Vielleicht ist es aber auch einfach nur die Lässigkeit eines amtierenden Weltmeisters.


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adidas

Top: Argentinien
Das ist für mich das schönste Trikot. Die Blockstreifen sehen toll, edel, cool aus, und im Vergleich zu allen anderen Trikots sticht dieses besonders positiv heraus. Die hellblau-weißen Streifen sind ja ein Nationalheiligtum in Argentinien, bei den vergangenen Fußball-Weltmeisterschaften waren sie mal breiter und mal schmaler - aber mehr ändert sich an dem Trikot nicht. Noch toller hätte ich es gefunden, wenn die Streifen auch auf den Ärmeln gewesen wären. Aber auch so sieht es Bombe aus.
NIKE

Top: USA
Nike hat in den vergangenen zehn Jahren bei den Fußballdesigns aufgeholt - das zeigt dieses gelungene Trikot. Der Polo-Kragen sieht edel aus, er zeugt von Stilempfinden. In den USA ist Fußball ja immer noch ein Nischensport, und ich glaube auch nicht, dass die Mannschaft die WM gewinnt. Aber beim Ausscheiden werden sie gut aussehen.
adidas

Top: Japan
Das ist ein tolles Trikot, das gehört definitiv zu meinen Top 5. Die blau-rote Farbkombination gefällt mir, und insgesamt strahlt das Trikot einfach Stolz aus. In Japan ist seit der WM dort fußballtechnisch sehr viel passiert, den Fortschritt sieht man auch an diesem Design.
NIKE

Top: Kroatien
Das Trikot sticht sofort ins Auge, dieser hohe Wiedererkennungswert gefällt mir. Für das Schachbrettmuster haben die Designer diesmal eine gute Größe gewählt - und zudem die Spielernummer, das Logo und das Emblem gut eingesetzt. Dass die Ärmel schlicht sind, ist gut gelungen. Es wäre zu viel gewesen, die auch noch zu mustern.
adidas

Top: Spanien
Fußball ist ein sehr verbindender Sport, und gerade ein kriselndes Land wie Spanien kann durch dieses Wir-Gefühl gestärkt werden. Dieses Trikot vermittelt Nationalstolz: Es sieht sehr funktionell aus, sehr edel. Gelb gilt in Spanien als Unglücksfarbe, deshalb ist es gut, dass sie hier kaum auftaucht. Es ist übrigens genau definiert, wie viel Platz das Markenbranding auf einem Trikot einnehmen darf, deshalb gehen die drei Adidas-Streifen am Ärmel nicht bis zum Bund. Das haben sie mit dem roten Einsatz gut gelöst.
PUMA

Top: Italien
Die Italiener glauben ja, sie seien der Fußballnabel der Welt. Deshalb will ich nie im Leben für sie ein Trikot entwerfen müssen - wer da den richtigen Ton nicht trifft, wird es schwer haben. Das aktuelle Trikot sieht super aus, ein bisschen wie ein Casual-Fünfziger-Jahre-Shirt mit dem Button-Down-Kragen und der Knopfleiste, unter der nochmal die Nationalfarben durchscheinen. Beim Spielen könnte der Kragen zwar unpraktisch sein, aber er sieht super aus. Die Italiener wollen allen zeigen, wie elegant sie sind: Sie sind Style, sie sind Grandezza - das machen sie mit diesem Trikot deutlich.
Lotto Sport

Flop: Costa Rica
Für mich ist das ein unzeitgemäßes Trikot. Dieses Spiel mit grafischen Elementen und diese Asymmetrien erinnern an Fußballtrikots von vor 15 Jahren. Beim Kragen wollten die Designer offensichtlich zu viel, das sind zu viele Einsätze übereinander. Es ist das einzige WM-Trikot der Marke Lotto. Ich möchte nicht böse sein, aber dieses Shirt liegt designtechnisch auf dem hintersten Rang.
Burrda Sport

Flop: Belgien
Uff, das ist sehr schwierig, aber sagen wir mal so: Das Design wurde suboptimal gelöst, ich erkenne keinen klaren Plan. Da ist links diese Königskrone, die man nur halb sieht und die eher an Flecken erinnert. Dann dieser Dreiviertel-Blockstreifen auf der Brust und diese asymmetrisch angeordneten Logos - ich hoffe, wir müssen dieses Trikot nicht allzu oft sehen.
AFP

Flop: Ecuador
Ich kenne die Marke Marathon nicht, aber das Trikot sieht nicht besonders sportlich aus, sondern eher nach futuristischem Techno. Neongelb ist sowieso schwierig, und diesen roten Einsatz am Kragen verstehe ich nicht. Das Ganze sieht nicht aus wie ein Fußballtrikot, sondern eher wie ein Laufshirt. Man spürt hier einfach keine seelische Verbindung zum Fußballspiel.
adidas

Flop: Mexiko
Das Trikot greift eine Designsprache auf, die in den späten Achtzigerjahren mal in Mode war. Vielleicht soll der Look an die Masken erinnern, die Wrestler in Mexiko beim "Lucha Libre" tragen? Vielleicht ist es auch ein Bezug zu den Azteken und Maya? Insgesamt wirkt das Trikot jedenfalls sehr unstimmig. Die vertikalen Streifen passen nicht zu den Blitzen auf der Brust. Und die Ärmel sind ebenfalls nicht gut gelöst: Entweder hätte man sie einfarbig halten oder die Blitze weiterführen müssen. Aber in dieser Version passt es nicht zusammen.
PUMA

Flop: Uruguay
Dieser Einschnitt am Hals ist nicht besonders schön, das sieht aus wie ein eingeschnittenes Rock'n'Roll-Shirt. Angezogen könnte das Trikot an dieser Stelle außerdem aufspringen, sobald dort Spannung drauf ist. Hellblau ist als Farbe okay, Spieler aus Uruguay mit einem schönen Teint können das sicher gut tragen. Aber es sieht ein bisschen kindlich aus - und in Verbindung mit dem Gelb auch ein bisschen schwedisch.
uhlsport

Flop: Iran
Das Raubtier finde ich sehr ungewöhnlich und interessant, ich weiß aber nicht, ob das eine Bedeutung für Iran hat. Insgesamt finde ich das Trikot sehr asymmetrisch, und das gefällt mir nicht: die Aufnäher oben und unten, der Tiger, der rote Streifen auf nur einer Ärmelseite - das wirkt alles sehr unruhig. Dafür ist der Kragen gut gelöst, durch das eingenähte weiße Stoffdreieck wird er beim Laufen nicht aufklappen.
adidas

Deutschland
Ich verstehe dieses überdesignte Trikot nicht. Woher kommen diese drei Rottöne und was soll diese Chevron-Form? Historisch bedingt haben wir Deutschen immer noch ein Problem mit den Farben unserer Flagge, das wird hier sehr deutlich. Statt der Rottöne hätte man das Trikot lieber schlicht in Schwarzweiß halten sollen. Dabei macht Adidas ja noch tolle Designs, das sieht man an den Entwürfen für die Mannschaften von Argentinien und Spanien. Aber so wie sich Nike bei dem Trikot für die amerikanische Mannschaft besonders angestrengt hat, hätte Deutschland eigentlich das Highlight-Trikot von Adidas werden müssen.
NIKE

England
Das komplette Outfit ist sehr schön, sehr schlicht, sehr edel. Es ist gut, dass sich die Designer auf das Markenlogo und die drei Löwen beschränkt haben. So ein Trikot verkauft sich super, denn das ziehen die Fans eher an, als ein komplett ausgeflipptes. Das England-Trikot - das kann jeder tragen.
NIKE

Frankreich
Oh, Frankreich, La Grande Nation: Die Franzosen spielen ja immer in traditionellen Outfits und wagen keine großartigen Experimente. So ein Trikot muss Beständigkeit mit sich bringen, das Design wird nicht allzu häufig gewechselt. In diesem Fall finde ich gut, dass es insgesamt ein klassisches und schlichtes Trikot ist - aber trotzdem einzelne Designdetails wie den weißen Polokragen hat.
NIKE

Brasilien
Die Trikots der brasilianischen Fußballer sehen immer gleich aus und immer toll. Wobei das bei dieser Mannschaft wohl eher am Inhalt liegt. Die Entwürfe haben jedenfalls nie etwas Flippiges, die Brasilianer wollen keinen neuen Kragen oder ein neues Muster. Sie sind einfach Brasilien, so einfach ist das.
NIKE

Griechenland
Gerade in der Griechenland-Krise ist es erstens wichtig, dass die Spieler überhaupt an der WM teilnehmen; und dass sie zweitens dabei auch noch edel und seriös aussehen. Denn das signalisiert: Alles läuft gut. Dieses Trikot vermittelt die richtige Botschaft. Es sieht nicht plump, schwitzig und nicht fußballerisch aus, sondern durch den Kragen und die verdeckte Knopfleiste sehr edel und eher nach Tennis oder Golf. Ein Shirt, das man an einem "casual friday" im Büro tragen könnte.
NIKE

Niederlande
Die Holländer sind eisenhart, das finde ich super. Orange ist ja nun eine wirklich komplizierte Farbe und nur schwer zu tragen. Aber selbst die Fans ziehen das durch und kleiden sich in Orange. Wer darin gut aussehen will, sollte entweder das komplette Outfit in der Farbe tragen. Oder es mit Schwarz kombinieren, das geht gerade noch. An diesem Trikot finde ich außerdem den kleinen V-Ausschnitt schön.
NIKE

Portugal
Ein Trikot wie für Ronaldo gemacht. Das ist ein guter Farbverlauf von Hellrot bis Bordeaux. Und mit dem grünen Kragen wurde das Nationalfarbenelement gut gelöst. Für die Portugiesen ist Fußball ein Nationalheiligtum - und in diesem Trikot können sich die Spieler sehen lassen.
adidas

Russland
Das ist eigentlich ein sehr interessantes Design, aber ein bisschen zu viel von allem. Das Bordeauxrot als Grundfarbe finde ich zum Beispiel sehr edel, aber diese Kettenmuster-Optik hätte nicht sein müssen. Außerdem sind zwei unterschiedliche Streifenarten zu viel: Es gibt einmal die diagonalen Blockstreifen und dann noch die drei Streifen an den Ärmeln. Die Idee der Banderole ist gut, das sieht sehr sportlich aus. Aber der zaristische Adler passt nicht dazu. Und auch das Logo funktioniert nicht an dieser Stelle, das hätte man vielleicht weiter hochziehen können.
adidas

Kolumbien
Ein sehr ungewöhnliches Trikot. Ich verstehe diese diagonale Front nicht, eine horizontale Ebene wäre besser gewesen. Ich hätte außerdem einen gelben oder blauen Kragen gewählt, mit diesem Weiß wirkt es jetzt sehr unruhig. Immerhin ist das Emblem durch den breiten Streifen auf der Brust gut hervorgehoben.
PUMA

Schweiz
Bei Sporttrikots ist die Nationalflagge immer auf der linken Seite zu finden. Da, wo das Herz schlägt. Das Logo der Marke ist hingegen rechts oder mittig. In diesem Fall ist das sehr schön gelöst. Zusätzlich ist das Kreuz auf der Brust eingearbeitet. Das wird aber kaputtgemacht von den weißen Streifen an der Seite. Der Versuch, beim Kragen innovativ zu sein, ist zwar sehr interessant. Das Ergebnis ist aber nicht so gelungen wie beispielsweise der V-Ausschnitt beim Kolumbien-Trikot.
PUMA

Elfenbeinküste
Das ist sicher ein sportlich sehr hochwertiges Oberteil - aber leider auch ein ödes Trikot. Den Mustereinsatz an den Schultern finde ich nicht so schön, und der runde Ausschnitt ist sehr gewöhnlich; eine V-Form hätte edler gewirkt. Das Emblem mit dem Elefanten und dem Umriss des Landes gefällt mir gut. Darauf hätte ich mich beim Design stärker konzentriert.
PUMA

Algerien
Ein sehr schlichtes Design, der Schnitt ähnelt stark dem Mannschaftstrikot der Elfenbeinküste. Im Vergleich ist dieses hier aber sportlicher, dafür sorgen die grünen Farbblöcke an Kragen und Armbündchen. Die Anordnung von Logo und Emblemen finde ich okay.
NIKE

Australien
Mir gefällt der Polo-Kragen sehr gut, vor allem mit dem grünen Dreieck in der Mitte. Das brasilianische Team spielt ja auch in Grün-Gelb. Aber deren V-Ausschnitt gefällt mir nicht so gut wie dieser vintage-inspirierte Kragen der Australier.
PUMA

Chile
Das Trikot finde ich eigentlich ganz nett. Ich mag den blauen Kragen und den weißen Farbblock, das sieht sportlich-frisch aus. Zerstört wird der positive Eindruck nur von den weißen Streifen an der Seite.
PUMA

Kamerun
Das ist mir ein bisschen zu funky, zu Disco. Es ist zwar kein Design für Europäer, aber das Bunte, Flippige könnte an afrikanischen Spielern gut aussehen. So ein Trikot ist die Ritterrüstung des 21. Jahrhunderts: Es ist auch dazu da, um Gegner zu beeinflussen, um sich stärker zu fühlen und Unterstützer hinter sich zu versammeln. Was hier außerdem deutlich wird, ist Pumas Markenstrategie: Sie suchen sich immer ein WM-Team aus, das eine Außenseiterrolle hat - und versorgen es mit einem aufsehenerregenden Design. Puma hat ja schon Spieler in einen Overall gesteckt und ärmellose Trikots entworfen.
PUMA

Ghana
Das sieht ein bisschen komisch aus mit diesem U-Boot-Ausschnitt in Lokalkolorit. Ich finde es gut, dass an die afrikanische Kultur erinnert wird. Aber dieses Cartoonhafte ist für mich keine besonders gute Lösung. Puma hat ja auch das Trikot des Teams aus Kamerun entworfen - vielleicht sind die Spieler aus Ghana jetzt sauer, dass sie nicht so ein ausgefallenes Highlight-Shirt haben?
adidas

Nigeria
Das Trikot finde ich cool. Es ist ein sehr schönes Grün, das könnte superheiß an den Spielern aussehen. Es ist ja eine ähnliche Farbe wie beim Team aus Kamerun - aber im Gegensatz zu deren Funky-Ethno-Muster sehen die Farbtöne hier einfach sensationell aus.
adidas

Bosnien-Herzegowina
Das ist das letzte Trikot, das offiziell präsentiert wurde - und es ist ein echtes Highlight. Ein tolles, kräftiges Blau und im Kontrast dazu wirkt das Gelb im Länder-Logo besonders gut. Der Schnitt ist sehr schön mit einem coolen V-Ausschnitt in Kontrast-Blockstreifen, passend dazu sind die Bündchen an den Ärmeln. Insgesamt ein echter Hingucker.
JOMA SPORT

Honduras
Das ist ein Außenseitertrikot, Joma ist eine sehr kleine Sportmarke. Es wirkt fast schon ein bisschen zu schlicht, eher wie ein normales T-Shirt. Es sieht weder körperbetont, noch besonders funktionell aus. Es ist eines von neun weißen Trikots bei der WM. Das sieht zwar nach Sommerfrische aus. Aber in diesem Fall erinnert mich die Kombination mit dem Blauton sehr an die Mannschaften aus Griechenland und Südkorea. Immerhin: Das H-Logo ist toll integriert.
NIKE

Südkorea
Hach, sehr schön, sehr schlicht. Rot und Blau als Einsatz am Ärmel sind sehr stylish eingesetzt. Auch am Stehkragen sind die Farben super umgesetzt, das wirkt edel. Fußball bekam bei den Südkoreanern einen Super-Push durch die WM 2002. Und was Jugendkultur und Fashion angeht, laufen sie Japan längst den Rang ab. Das zeigt auch das Trikot.
Alexander Gnädiger

Michalsky
Michael Michalsky, 47, ist einer der bekanntesten Designer Deutschlands. Er studierte Modedesign in London, arbeitete beim Jeanshersteller Levi Strauss und ab 1995 bei Adidas. Seit 2006 ist Michalsky selbständig, er entwirft Streetwear-Mode für Männer und Frauen. Michalsky arbeitete mit Tchibo zusammen, mit WMF und der Waschmittel-Firma Ariel. Inzwischen gibt es auch Sneakers, Parfums und Sofas von ihm.

kgp



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insgesamt 35 Beiträge
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Seite 1
pewibe 07.06.2014
1. die Wahrheit
liegt auf dem Platz! Wenn dann wie 2006 die Pastakönige wieder mal Weltmeister sein sollten, so wäre es nur dem modernen Fussball zu verdanken. Der sieht nämlich den Sport aus dem Mutterland des Fussballs mit ganz anderen Augen. Schön zurechgestutzt auf die Mazen danach von 1.30 und das gekicke schöngeredet. Mehr Aufmerksamkeiten bei Sponsoren und dem Eventgehabe als das was den Sport verkörpert. Fussball ist ein Kampfsport und keine Ausstellung von Pfauen und androgynen Gestalten, die von der Medialen Industrie zu Endzeitschlachten gehypt werden. Fussball an sich ist tot und die Ialiener ob mit oder ohne Sonnenbrille? Who cares?
kannseinaber 07.06.2014
2. Richtig!
Natürlich geht es um das ewiggliche Ballgehacke. Wer interessante Typen im Anzug sehen will, der soll Snooker gucken. Oder die FIFA-Skandal-WMs boykottieren, wer ist schon gerne ein nützlicher Idiot. Einfach Fernseher aus, die Werbeartillerie ist schon jetzt nicht zu ertragen. Gute Idee, eigentlich ... Peter! Also denkt daran: abschalten!
troubadorab 07.06.2014
3. Wer ist der Boss?
Die Werbeanzeige von Boss mit dem nun leider ausfallenden Marco Reus,Hummels, Lahm,Bender ,Löw und dem gelungenen Kommentar: Maßarbeit.Nicht nur auf dem Platz.Viel Erfolg in Brasilien! ist auch nicht von schlechten Eltern und man erwartet auch nicht,Testosteron hin oder her,dass sie sich in den Schritt fassen! Unsere Jungs können sich auch sehen lassen!
WhereIsMyMoney 07.06.2014
4. optional
Naja, Spanien, Italien und USA sind jetzt nicht wirklich top, die sind eher gewöhnlich. Aber Argentinien, Japan und Kroatien sind wirklich toll. Von den Flops gefällt mir Uruguay eigentlich gar nicht mal so schlecht. Das deutsche Trikot ist da eher ein Disaster. Ich weiss nicht was da soll, das habe ich schon länger gesagt.
taubenvergifter 07.06.2014
5.
Poser wirken nur auf schlichte Gemüter smart.
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