Unterricht für Vettel und Webber Aus Bullen werden Reiter

Der Trend um den Pferdetanz von Rapper Psy will einfach nicht aufhören. In seiner Heimat Südkorea hat er gerade die Formel-1-Fahrer Vettel und Webber dazu gebracht, das imaginäre Lasso zu schwingen. Zudem zeigen Fotos, wo der "Gangnam Style" seinen Ursprung hat.

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Seoul - Yi-Haaa! Der südkoreanische Rapper Psy mutiert mehr und mehr zum Lehrer seiner eigenen Choreografie. Seinen berühmten Rodeotanz brachte der 34-Jährige unter anderem schon Ellen DeGeneres und Britney Spears bei, Novak Djokovic und Nolan Gould gaben öffentlich die reitenden Tanzbewegungen zum Besten. Sogar der Uno-Generalsekretär mischte sich ein und lobte den Song "Gangnam Style" als Mittel der Völkerverständigung. Er könne es gut verkraften, nun nicht mehr der bekannteste Südkoreaner auf der Welt zu sein, sagte Ban Ki Moon. Mehr Hype geht kaum.

Nun ist Psy auch in seiner Heimat als Tutor aufgetreten: Vor dem Formel-1-Rennen in Yeongam brachte er den Red-Bull-Fahrern die Schritt- und Hüpfkombination bei. Während Mark Webber die Tanzstunde eher unbeholfen über sich ergehen ließ, hatte Sebastian Vettel sichtlich Spaß am imaginären Lassoschwingen.

Das Lied "Gangnam Style" ist auf Psys sechstem Album veröffentlicht. Seit Mitte Juli ist das Video dazu auf YouTube zu sehen - und hat dort einen Weltrekord aufgestellt: Es ist laut Guinness Buch das beliebteste Video in der Geschichte von YouTube. Inzwischen haben es mehr als 450 Millionen Zuschauer weltweit gesehen.

Der Titel des Songs verweist übrigens auf den verschwenderischen und luxuriösen Lebensstil im angesagten Gangnam-Viertel in der südkoreanischen Hauptstadt, der Heimat des Sängers. Bilder aus dem "Beverly Hills von Seoul" sehen Sie hier.

aar/AFP

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