Los Angeles - "Ich mache mir große Sorgen, dass Sheen im Moment verrückt ist", soll Brooke Mueller einmal gesagt haben. Niemand wollte der Ex-Frau des Schauspielers widersprechen: Charlie Sheen hat es geschafft, dass sein Name weniger mit den Filmen "Platoon" oder "Wall Street" verbunden wird, sondern zu allererst mit Skandalen.
Er leistete sich Drogen- und Sex-Eskapaden, gab krude Interviews und katapultierte sich aus der Erfolgs-Sitcom "Two and a Half Men", indem er den Produzenten Chuck Lorre als "verseuchte kleine Made" beschimpfte.
Sheen selbst scheint rückblickend keine andere Meinung über sich zu haben - doch nun soll alles anders werden. "Ich bin nicht mehr verrückt", sagte der 46-Jährige laut "People". Das sei nur eine Episode gewesen. "Ich bin heute ein anderer Mensch als ich gestern noch war. Alles ist viel abgeklärter und wirklicher."
Er halte zwar losen SMS-Kontakt zu seinem damaligen Serienbruder Jon Cryer, nicht aber zu Lorre. "Aber wir sollten uns wahrscheinlich mal aussprechen." Ob Lorre Lust dazu hat, ist fraglich - Sheen hatte ihm vor seinem Rauswurf noch mitgegeben, er wünsche ihm "nichts als Schmerz".
bim/dpa
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Leute | RSS |
| alles zum Thema Charlie Sheen | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH