Gemma Arterton Bond-Girl ohne Lizenz zum Zunehmen

Man sollte meinen, angesichts des vorherrschenden Magerwahns in Filmbranche, Illustrierten und im Lebensalltag von Teenagern würde heller Jubel ausbrechen, wenn eine Filmschauspielerin sich dem "Größe 0"-Wahn widersetzt. Mitnichten, wie man an Bond-Girl Gemma Arterton sieht.


London - Der Auftritt von Schauspielerin Gemma Arterton bei der Nominierungsveranstaltung der Britischen Film Akademie, die am Donnerstag Abend stattfand, sorgte mancherorts für helles Erstaunen. Hat das aktuelle Bond-Girl, im Kinohit "Quantum of Solace" noch fragil wie ein Windhauch, doch sichtbar zugenommen.

Dies wäre kaum berichtenswert, befände nicht die britische "Daily Mail" das nun angeblich entstandene "Doppelkinn" der schönen 22-Jährigen für schlagzeilenwürdig. "Pausbäckchen Gemma Arterton zeigt ein Doppelkinn, das man bei einem Bond-Girl nicht vermuten würde", heißt es dort, es folgen vermeintlich neckische Wortspiele wie "Double oh no".

Arterton, die zu Premierenfeiern des Bond-Streifens vor wenigen Wochen noch rank und hochgeschürzt erschienen war, trug nun laut "Mail" ein "braves wadenlanges Kostüm", nur ihre "schlanken Fesseln" seien zu sehen gewesen, heißt es enttäuscht.

Mit einer Erklärung für die Gewichtszunahme wartet das Blatt ebenfalls auf: Arterton habe ob der Trennung von ihrem Ex-Freund wohl in der "altbewährten Art und Weise" Aufmunterung gesucht, und "einem Bottich Eiscreme, oder zwei" verdrückt.

Es wird Gemma Arterton kaum trösten, dass sich die Blätter wohl schon morgen wieder auf ihre überschlanke Kollegin Keira Knightley stürzen werden, um deren "Magerwahn" zu geißeln.

pad

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