"Star Wars"-Ikone Carrie Fisher hatte Drogen im Blut

Gerichtsmediziner haben weitere Einzelheiten zur Todesursache von Carrie Fisher bekannt gegeben. Demnach litt die drogenabhängige US-Schauspielerin an Schlafapnoe und einer Herzerkrankung.

Carrie Fisher
REUTERS

Carrie Fisher


Es hat fast ein halbes Jahr gedauert, nun haben US-Gerichtsmediziner weitere Einzelheiten zur Todesursache der Schauspielerin Carrie Fisher veröffentlicht. Demnach führte Schlafapnoe - eine Atemstörung, bei der nachts der Atem aussetzt - zum Tod der "Star Wars"-Darstellerin. Auch eine Herzerkrankung und die Einnahme von mehreren Drogen seien festgestellt worden.

Das berichteten US-Medien am Freitagabend (Ortszeit). Die Gerichtsmediziner legten sich folglich nicht auf eine konkrete Todesursache fest. In Fishers Blut fanden sie Spuren von Kokain, Heroin und Ecstasy.

Fisher war als Prinzessin Leia in der "Star Wars"-Saga weltweit berühmt geworden und am 27. Dezember im Alter von 60 Jahren gestorben. Wenige Tage zuvor hatte sie während eines Flugs von London nach Los Angeles einen Herzstillstand erlitten.

Fishers Tochter reagierte auf den Befund. "Meine Mutter hat ihr ganzes Leben lang gegen Drogensucht und psychische Erkrankungen angekämpft", teilte Billie Lourd der US-Zeitschrift "People" mit. Ihre Mutter habe offen darüber gesprochen. Letztendlich sei sie daran gestorben, sagte Lourd.

dop/dpa



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