Klatsch und Knatsch Im Kampfgetümmel

Gisele Bündchen kämpft mit Kritik, Angelina Jolie vor Gericht, Robert De Niro gegen Donald Trump, Herzogin Meghan mit der Etikette und Ed Sheeran gegen Bedenken. Die Promimeldungen der Woche.

Gisele Bündchen
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Gisele Bündchen


Zur Klarstellung der Woche …...

...… sah sich Gisele Bündchen bewogen. Nachdem sie sich bereits über den Heiratsantrag ihres Mannes Tom Brady geäußert hatte, versuchte sie nun, Kritiker zu besänftigen. Mit der Zeitschrift "Vogue" hatte sie über Models gesprochen, die Instagram nutzen, um ihre Karriere voranzutreiben. "Das ist nicht meine Generation, da muss ich ehrlich sein", sagte sie. "Ich bin älter, weiser." Wenn sie sich zu ihrer Zeit so hätte promoten müssen? "Vergiss es. Ich würde es nicht tun."

Das wurde weithin als Seitenhieb auf die neue Model-Generation gedeutet - und es gab Kritik. Bündchen veröffentlichte ein Statement. Sie habe nur sagen wollen, dass sie nicht so technikaffin sei. Sie bewundere die jüngere Generation, die es schaffe, die durch soziale Medien entstandenen neuen Anforderungen zu managen. Keinesfalls, so Bündchen, fühle sie sich weiser als andere. "Ich glaub, dass wir alle lernen."

Die Schimpftirade der Woche ...

... gab Robert De Niro von sich. Ziel der überaus deftigen Verbalattacke: US-Präsident Donald Trump. "Ich will nur eines sagen: Fuck Trump! Es kann nicht mehr heißen: Weg mit Trump!, es heißt Fuck Trump!", sagte De Niro bei der Verleihung der Tony Awards in New York, hob beide Arme und ballte die Hände zu Fäusten.

Einen Tag später legte er nach und entschuldigte sich mit Blick auf den G7-Gipfel bei Kanada für das "idiotische Verhalten meines Präsidenten". Der US-Präsident holte in dem Verbalgefecht schließlich zum Gegenschlag aus und twitterte: De Niro sei "ein Individuum mit sehr geringem IQ".

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Tony Awards: Kraftausdrücke gegen den US-Präsidenten

Die Etikette-Prüfung der Woche ...

... musste Herzogin Meghan meistern, und zwar an der Seite der Queen in der britischen Grafschaft Cheshire. Die 36-Jährige absolvierte hier nach der Hochzeit mit Prinz Harry ohne den Gatten ihren ersten offiziellen Auftritt an der Seite ihrer Schwiegergroßmutter.

Anlass für die Reise war die offizielle Eröffnung des Mersey Gateway, einer Brücke, die über den Fluss Mersey führt. Einen kurzen Moment der Irritation gab es, als die Herzogin und die Queen ins Auto steigen wollten. Die Herzogin war offenbar unsicher, wer zuerst einsteigen sollte. Sie fragte die Queen, was ihr lieber sei. Schließlich stieg Meghan zuerst in den Wagen.

Die Niederlage der Woche ...

... erlitt Angelina Jolie. Ihr Sorgerechtsstreit mit Brad Pitt ging vor einem US-Gericht in eine neue Runde. Ergebnis: Die Richter verpflichteten die Schauspielerin, ihrem Ex-Partner engeren Kontakt zu den gemeinsamen Kindern zu ermöglichen, wie US-Medien berichteten.

Der 54-Jährige müsse unter anderem unbegrenzten Telefonkontakt zu den Mädchen und Jungen erhalten. Pitt dürfe ihnen jederzeit schreiben oder mit ihnen telefonieren - ohne die Aufsicht von Jolie. Die Schauspielerin hatte 2016 die Scheidung von Pitt eingereicht und das alleinige Sorgerecht für die drei leiblichen und die drei adoptierten Kinder im Alter zwischen neun und 16 Jahren gefordert.

Die Hängepartie der Woche ...

... musste Ed Sheeran durchstehen - und sie ist noch nicht vorbei. Es gibt noch immer keine endgültige Entscheidung darüber, ob das für den 22. Juli geplante Konzert des Sängers in Düsseldorf stattfinden kann oder nicht. Dafür gibt es jede Menge Bedenken.

Nach den Grünen entschied am Montagabend auch die Ratsfraktion der CDU, das Event auf einem Messeparkplatz abzulehnen. "Es gibt einfach noch zu viele offene Fragen, die unter dem Druck der Zeit nicht beantwortet werden können", hieß es. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) fürchtete danach einen "dramatischen Reputationsschaden" für die Stadt. Von Sheerans Management hieß es, man sei irritiert. Die Entscheidung ist nun erst mal auf Ende Juni vertagt, um Zeit zu gewinnen.

Die Obstgeschichte der Woche ...

... gab Oprah Winfrey zum Besten. Schon vor der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle kämpfte sie gegen Gerüchte, wonach sie über Doria Ragland, Mutter der Braut, an Insiderinformationen kommen wollte. Deshalb habe sie Ragland mit Präsenten umschmeichelt. Doch es soll alles ganz anders gewesen sein - sagte zumindest Winfrey selbst gegenüber "Entertainment Tonight".

Ragland habe sie besucht und erzählt, dass sie Kumquats liebe. Winfrey habe daraufhin gesagt: "Ich habe einen Kumquat-Baum. Willst du ein paar Kumquats?" In dem angeblichen Präsentkorb befanden sich laut der 64-Jährigen also nur Früchte: "Wenn man mit Kumquats ein Interview bekommen kann, bin ich ganz dafür."

fok/ulz

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