"Grammy"-Fashion: Manchmal muss es Mutters Gardine sein
Nirgends wagen Prominente modisch so viel wie beim "Grammy"-Schaulauf. Auch in diesem Jahr wurde experimentiert - oft erfolgreich. Manche Dame hätte ihre Couture jedoch besser im Schrank gelassen.
Los Angeles - Lady Gaga lief natürlich außer Konkurrenz. Die kapriziöse Sängerin ist ein Gesamtkunstwerk und zum Auffallen verdammt, auch bei der diesjährigen "Grammy"-Verleihung in Los Angeles zog sie wieder alle Register. Ihre atemberaubenden, teils verrückten Roben hatte ihr Designer Giorgio Armani auf den Leib geschneidert.
Nicht alle Experimente des Abends glückten: Jennifer Lopez hatte sich in eine "Versace"-Robe geschlängelt, die sie von Mutters Gardinenstange gerissen zu haben schien. Und ihre Highheels waren eine Nummer zu groß.
Zu den Flops des Abends gehörte auch Britney Spears' "Dolce & Gabbana"-Kreation. Unter Netzstoff lugte ein schwarzer Body hervor - oder war es ein Badeanzug?
Hinsichtlich der anwesenden Herren gingen die Fashionkritiker besonders mit Sänger Adam Lambert hart ins Gericht: Der habe mehr Make-up aufgelegt als eine achtziger-Jahre-Boyband, hieß es.
siu
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH
MEHR AUS DEM RESSORT PANORAMA
-
Chai Time
Lebe lieber ungewöhnlich - Korrespondent Hasnain Kazim beschreibt die Kuriositäten des Alltags in Südasien. -
kurz & krass
Heute schon gestaunt? Die skurrilsten Kurzmeldungen der Woche -
Wetter
So wird's: Prognosen und Warnungen, Biowetter, Radar- und Satellitenbilder -
Justiz
Alles, was Recht ist: Gisela Friedrichsen berichtet aus dem Gericht -
Katastrophen
Vergessene Krisen: Reporter berichten aus aller Welt über die Folgen dramatischer Ereignisse