Gwyneth Paltrow über ihren Ex Brad Pitt soll Harvey Weinstein gedroht haben

"Er ist der Beste": Gwyneth Paltrow hat ihren Ex-Freund Brad Pitt gelobt - weil der sie gegen Harvey Weinstein verteidigt habe. Die klare Botschaft kam bei dem Filmproduzenten offenbar an.

Hollywood Picture Press/ face to face

Als Gwyneth Paltrow 22 Jahre alt war, traf sie sich mit Harvey Weinstein. Bei der Besprechung sollte es um eine Rolle im Film "Emma" gehen - stattdessen soll Weinstein die junge Schauspielerin in ein Hotelzimmer in Beverly Hills eingeladen haben. Er habe sie angefasst und vorgeschlagen, für eine Massage ins Schlafzimmer zu gehen, erzählte Paltrow im vergangenen Herbst der "New York Times". Sie habe abgelehnt.

Dass es bei diesem einen Vorfall blieb, schreibt Paltrow dem Verhalten ihres damaligen Freundes Brad Pitt zugute, mit dem sie von 1994 bis 1997 eine Beziehung hatte. Er habe sie gegen Weinstein in Schutz genommen, sagte sie in der Sendung von Radiomoderator Howard Stern. "Es war fantastisch, denn er nutzte seinen Ruhm und seine Macht, um mich zu einer Zeit zu beschützen, als ich noch keinen Ruhm und keine Macht hatte", sagte Paltrow über Pitt. "Er ist der Beste."

Pitt habe Weinstein bei einer Filmpremiere angesprochen. "Wenn sie sich deinetwegen jemals wieder unwohl fühlt, bringe ich dich um", soll er laut Paltrow gesagt haben. Offenbar habe das gewirkt: Weinstein habe sich ihr gegenüber nie wieder unangemessen verhalten.

Der "New York Times" sagte Paltrow, nach der Konfrontation mit Pitt habe Weinstein sie angerufen und dafür beschimpft, über den Vorfall im Hotelzimmer gesprochen zu haben. "Er hat mich lange angeschrien", sagte Paltrow damals - sie habe gefürchtet, ihre Rolle in "Emma" zu verlieren. "Es war brutal."

Fotostrecke

47  Bilder
Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung: Die Vorwürfe gegen Harvey Weinstein

Paltrow gehört zu den Dutzenden Frauen, die Weinstein sexuelle Übergriffe vorwerfen. Sie war eine der ersten Schauspielerinnen, die derartige Vorwürfe erhoben. Weinstein bestreitet Fehlverhalten und sagt, sexuelle Kontakte seien immer einvernehmlich gewesen.

jpz/ulz/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.