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Gwyneth Paltrow über "Conscious Uncoupling": Ich war's nicht!

Gwyneth Paltrow: Entpaarung mit Hürden Fotos
REUTERS

Die einen nennen es Scheidung, die anderen "Conscious Uncoupling": Gwyneth Paltrow erntete für den Begriff, mit dem sie die Trennung von Chris Martin beschrieb, viel Kopfschütteln - dabei stammt er gar nicht von ihr.

Was wurde gelästert, als Gwyneth Paltrow und Chris Martin im März 2014 ihre Trennung bekanntgaben. Weniger aufgrund der Tatsache, dass wieder eine langjährige Hollywood-Liebe zerbrochen war. Sondern vielmehr, weil die Mitteilung, die auf Paltrows Lifestyle-Blog "Goop" erschien, eine interessante, neue Wortschöpfung beinhaltete: "Conscious Uncoupling". Normalsterbliche lassen sich scheiden, Gwyneth Paltrow entpaart bewusst.

Immer und immer wieder wurde über den Begriff diskutiert, nicht immer positiv. Dabei sei es gar nicht ihre Idee gewesen, die Trennungserklärung mit den zwei berühmten Worten zu betiteln - sondern die der Redaktionsleiterin von "Goop", Elise Loehnen. "Als ich auf der Webseite verkündete, dass ich mich trennen werde, betitelte sie den Text mit 'Conscious Uncoupling', und ich hatte keine Ahnung", sagte die Schauspielerin ("Shakespeare in Love") dem Business-Magazin "Fast Company". Als das Internet begann, Witze darüber zu machen, musste Paltrow die "Goop"-Mitarbeiter förmlich beruhigen. "Ich sage ihnen einfach, dass wir interessante Diskussionen anregen."

Paltrow ist eine eiserne Verfechterin des bewussten Entpaarens. Rückblickend hätte aber wohl einiges besser laufen können. In einer Radiosendung im Januar sagte sie, es sei ein Fehler gewesen, dem Begriff nicht mehr Kontext gegeben zu haben. Sie habe zum Beispiel nicht erwähnt, woher diese Philosophie stamme. "Conscious Uncoupling" sei jedoch "eine tolle Idee", die Kinder würden davon profitieren. Gleichzeitig gab Paltrow zu, dass der Begriff "etwas albern" sei.

kis

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