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11. September 2018, 13:21 Uhr

Hartmut Engler über Lebenskrise

"Ich hatte das Gefühl, ein Licht zu sehen"

Alkoholprobleme und Depressionen: Hartmut Engler hat schwere Zeiten durchgestanden - auch mithilfe buddhistischer Philosophie, wie der Pur-Sänger sagt. Nun kenne er unter anderem ein Mittel gegen Lampenfieber.

Pur-Sänger Hartmut Engler hat schon seit längerer Zeit die buddhistische Philosophie für sich entdeckt. Auslöser war eine Lebenskrise: "In dieser Zeit hat mir ein Freund ein paar Bücher gegeben. Die Lektüre hat mir wahnsinnig viel gegeben", sagte Engler: "Ich hatte plötzlich das Gefühl, ein Licht zu sehen, das vorher nicht da war."

Die Beschäftigung mit dem Buddhismus half Engler eigenen Angaben zufolge auch, den Alltagsstress und seine Angst vor Auftritten zu bewältigen. "Ich habe auch Meditation für mich entdeckt. Das grenzt mein Lampenfieber unheimlich ein. Früher hatte ich vier Tage vor einem Auftritt wahnsinniges Lampenfieber", sagte der 56-Jährige.

Für ihn sei es "erfrischend", die fernöstliche Lehre auf das westliche Alltagsleben anzuwenden. "Wenn man zum Beispiel im Stau steht und sich aufregt, geht das Ego in ein höheres Bewusstsein über. Man lacht dann über sich selbst, warum man sich über etwas aufregt, das man nicht ändern kann", sagte er.

Vom Buddhismus sind Engler zufolge auch einige Lieder auf dem neuen Pur-Album "Zwischen den Welten" inspiriert. Das mittlerweile 16. Studioalbum der Popbands erscheint am 14. September.

Welche Krise genau es war, die Engler zum Buddhismus führte, verriet er nicht. Der Musiker hatte vor einigen Jahren über Alkoholprobleme und Depressionen gesprochen, zudem verließ ihn seine Frau.

mxw/dpa

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