Harvard-Preis für Kerry Washington Lecken, lachen, leiden

Kerry Washington wurde von der Harvard-Uni für ihre Entertainer-Qualitäten ausgezeichnet - und enttäuschte bei der Verleihung nicht.

AFP

Die Studenten der Harvard-Universität scheinen bei der Verleihung ihres Theaterpreises wesentlich weniger Probleme mit Diversität zu haben als die Kollegen in der Oscar-Jury: Kerry Washington wurde von der Elite-Uni für ihre Entertainer-Qualitäten ausgezeichnet.

Die Theatergruppe ehrte sie als "Frau des Jahres" und überreichte ihr den "Hasty Pudding"-Preis. Doch bevor die Schauspielerin ("Scandal", "Django Unchained") den Award in Form eines goldenen Puddingtopfes entgegennehmen durfte, musste sie sich den obligatorischen Albernheiten der Studenten aussetzen.

Die 38-Jährige fuhr bei der traditionellen Parade über den Harvard Square in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) in einem Cabrio durch die Mengen, begleitet und angefeuert von männlichen Studenten in Drag-Queen-Kostümen mit Perücken und Glitzer-Make-up.

Das gesamte Spektakel können Sie beim "Boston Globe" in einem Liveticker verfolgen. Bei der anschließenden Vergabe der Puddingschüssel, bei der die Geehrte den Preis erst verdienen musste, war sich Washington für keinen Scherz zu schade. Sie ließ Ballons mit ihrem Gesicht als Foto darauf platzen, badete in Popcorn und ließ einen Studenten ihre Finger ablecken.

Die Auszeichnung wird seit den Fünfzigern von der Theatergruppe der Universität für "bleibende und beeindruckende Beiträge in der Welt des Entertainments" verliehen. Zum "Mann des Jahres" wurde Joseph Gordon-Levitt erkoren, er wird am 5. Februar von den Studenten hofiert werden. Im vorigen Jahr machten Amy Poehler und Chris Pratt den Spaß mit. Weitere Preisträger der jüngeren Vergangenheit: Kiefer Sutherland, Marion Cotillard, Claire Danes, Jason Segel, Julianne Moore und Jay Leno.

gam/dpa

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Seite 1
colephelps1247 29.01.2016
1. Naja
Weitere Preisträger der jüngeren Vergangenheit: Kiefer Sutherland, Marion Cotillard, Claire Danes, Jason Segel, Julianne Moore und Jay Leno. Da scheinen die Harvard Studenten auch erst in diesem Jahr ihre Liebe zur Diversität entdeckt zu haben. Wenigstens ist Julian Moore rothaarig. Auch wenn ich nicht weiss, wie und wo man den Pudding Preis einordnen soll, finde ich Mrs.Washington cool.
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