"Made in New York"-Award für Heidi Klum Königin der Castingshows

Und weiter geht die Erfolgsgeschichte Heidi Klum: Die 40-Jährige ist für ihr Händchen für Castingshows mit dem "Made in New York"-Award ausgezeichnet worden. Dabei hatte die Bergisch-Gladbacherin anfangs gehörigen Respekt vor dem Big Apple.

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New York - "Made in Bergisch Gladbach" kommt auch in New York gut an: Heidi Klum, Modestar und Castingshow-Königin, ist mit dem "Made in New York"-Award ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich an Personen und Organisationen verliehen, die sich in der New Yorker Entertainment-Branche verdient gemacht haben. Bürgermeister Michael Bloomberg überreichte Klum den Preis für ihre Sendung "Project Runway".

In unseren Breiten ist Klum vor allem für ihre bisweilen mechanische Nachwuchsmodel-Suche bekannt. Doch in den USA wird die 40-Jährige seit Jahren für ihre Sendung "Project Runway" gefeiert, eine Castingshow, die Modedesigner heranzieht. Vor den Augen der tatsächlich fachkundigen Jury - Designer Michael Kors und "Elle"-Chefredakteurin Nina Garcia - müssen die Nachwuchsschneider jede Woche Couture zaubern. Dann wird gesiebt. Der Gewinner darf am Ende eine Kollektion bei der New Yorker Fashion Week präsentieren.

Einen deutschen Touch hat die in New York gedrehte Reality-Serie dennoch: Die scheidenden Kandidaten werden von Klum stets mit einem auf Deutsch gehauchten "Auf Wiedersehen" verabschiedet.

Dabei war Klum zu Beginn ihrer New Yorker Zeit vom Big Apple geradezu eingeschüchtert. "Ich kam 1994 erstmals nach New York und hatte Angst vor dieser Stadt", sagte Klum in einem Video zur Preisverleihung. "Ich komme aus einer kleinen Stadt und hatte noch nie so viele Wolkenkratzer, Menschen, Verrücktheit und Gerüche erlebt." Ihre Angst habe sich aber schnell in Liebe gewandelt, so Klum.

Und in Erfolg: "Project Runway" ist ein Überraschungshit, Millionen Zuschauer schalten zu jeder Episode ein. Klum, die die Show auch mitproduziert, war für ihre Moderation bereits für den US-Fernsehpreis Emmy nominiert. New York hat die 40-Jährige allerdings längst verlassen. Sie lebt mit ihren vier Kindern in Kalifornien. Das nächste Castingshow-Projekt hat Klum jedoch bereits am Haken: Sie sitzt in der Jury von "America's Got Talent".

gam/dpa



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insgesamt 25 Beiträge
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Seite 1
Pollowitzer 11.06.2013
1. Ich kann diesen...
...quitschstimmigen Kleiderständer nicht mehr sehen - ist nur was fürs Brot&Spiele TV - soll sie doch in New York bleiben und da Quitschen.
Yukikaze 11.06.2013
2.
Wie sehr ich diese Frau verabscheue... Sobald ich die im TV sehe wird schnell weitergezappt. Sie steht für Alles was falsch läuft in unserer Gesellschaft.
coyote38 11.06.2013
3. Kleiner Tipp
Vielleicht sollte "Made in Bergisch-Gladbach" angesichts ihres mittlerweile doch recht fortgeschrittenen Alters über die Verwendung eines BH nachdenken, bevor sich "Hans" und "Franz" endgültig vor dem Bauchnabel einpendeln ...^^ Mensch, "Mädel" ... Du bist keine 20 mehr. Zieh Dir was an.
mahexe 11.06.2013
4. diese Tante ist ziemlich überheblich
Ich kann diese Tante weder hören&sehen...eine solche Überheblichkeit! So schön ist diese Tante auch nicht...und wenn sie den Mund aufmacht......neeee
schreibwerk 11.06.2013
5. More Angie?
Oh, Ihr armen Foristen, eine Vorzeigefrau wie Heidi, smart, toll und geschäftlich fit... was soll da die Häme? Zusätzlich eine gute Aussenwirkung für all unsere Weib... äh Frauen. Heidis Castingshow? Nicht meine Welt, aber wie gesagt: tolle Frau! Da gibts nix zu meckern. Oder wollt ihr vielleicht mehr Angie?
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