Heidi Klum über Fall Weinstein "Wir sollten nicht so naiv sein"

Heidi Klum hat sich zum Skandal um Filmproduzent Harvey Weinstein geäußert. Für die 44-Jährige ist der Fall nur ein Beispiel dafür, wie schlecht Frauen weltweit noch behandelt würden - sie selbst eingeschlossen.

Heidi Klum (Archiv)
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Für Heidi Klum weist der Skandal um Hollywood-Mogul Harvey Weinstein auf ein weit größeres Problem hin. "Ich wünschte, die grausamen Geschichten, die ich über Harvey Weinstein lese, seien eine seltene Erscheinung in unserer Gesellschaft. Aber das stimmt einfach nicht. Wir sollten nicht so naiv sein zu denken, dass solch ein Verhalten nur in Hollywood passiert", sagte die 44-Jährige dem "People"-Magazin.

Es sei nur ein Beispiel dafür, wie schlecht Frauen weltweit noch behandelt würden. "Es wäre sicher schwer, eine Frau zu finden - mich eingeschlossen -, die sich noch nie eingeschüchtert oder bedroht gefühlt hat von einem Mann, der seine Macht, Position oder körperliche Statur ausnutzt."

Klum moderiert in den USA seit Jahren die Castingshow "Project Runway", die von Weinsteins ehemaliger Firma "The Weinstein Company" mitproduziert wird. Er wurde vor wenigen Tagen wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung entlassen, immer mehr Frauen werfen ihm Belästigung oder gar Vergewaltigung vor.

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Vorwürfe gegen Medienmogul: Die Akte Weinstein

Sie bewundere die "mutigen Frauen", die in den vergangenen Tagen von ihren Erlebnissen berichtet hätten, sagte Klum. "Veränderung kann es nur mit einem Dialog geben, und wenn Menschen zur Verantwortung gezogen werden."

wit/dpa

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