Vertraute Blicke, flüchtige Berührungen: Viel Stoff gab es nicht, um "Germany's Next Topmodel"-Moderatorin Heidi Klum eine Beziehung mit Co-Juror Thomas Hayo anzudichten. Trotzdem hielten sich in diesem Frühjahr hartnäckig die Gerüchte, Hayo würde Klum über die Trennung von Ehemann Seal hinweghelfen - und zwar mehr nur als freundschaftlich. Jetzt hat Heidi Klum in der "Bild am Sonntag" klargestellt: "Er ist und war nie mein Boyfriend." Sie finde, Hayo sei "ein Supertyp, aber nichts für mich."
Zurückhaltend äußerte sich die 39-Jährige auch über ihre Gefühle nach der Trennung von Ehemann Seal im Januar. "Wenn eine Beziehung schön gewesen ist, aber leider auseinandergeht, dann ist es nicht der Weltuntergang", sagte Klum. "Wenn jemand in meiner Familie todkrank wäre, das wäre furchtbar", fügte sie hinzu. Sie habe die "jährlichen Märchenhochzeiten" mit Seal geliebt, aber es habe "dann leider doch irgendwie nicht geklappt". Klum ergänzte, sie wisse nicht, ob sie "noch mal heiraten werde".
Klum und Seal hatten im Mai 2005 in Mexiko geheiratet und ihr Eheversprechen seitdem jährlich erneuert. Im Januar hatten die beiden überraschend ihre Trennung bekanntgegeben und erklärt, dass sie sich auseinandergelebt hätten. Sie haben drei gemeinsame Kinder. Hinzu kommt die von Seal adoptierte Tochter aus Klums Beziehung mit Formel-1-Manager Flavio Briatore.
Im Interview mit der US-Ausgabe der Modezeitschrift "Elle" hatte Klum ihre Gefühle kurze Zeit nach der Trennung noch ganz anders beschrieben. "Ich fühle mich, als wäre ich im Auge eines Tornados", sagte sie damals. "All die Emotionen in mir fühlen sich wie ein Tornado an. Und die Welt da draußen, die all die verrückten Sachen mit dir tut - ob du das nun willst oder nicht - das ist ein weiterer Tornado", sagte Heidi Klum.
In der "Bild am Sonntag" bezeichnete sie sich jetzt als "Stehaufmännchen". "Wenn ich falle oder wenn mich jemand umhaut, bleibe ich nicht lange am Boden liegen, sondern stehe wieder auf", sagte das Supermodel. Das sage sie auch ihren Kindern, wenn sie hinfielen und weinten. Sie wische ihnen das Blut von den Knien ab, trockne ihre Tränen, drücke sie, und dann gehe es weiter. "Ich bin kein Mensch, der jault oder jammert. Ich blicke mehr nach vorn, selten zurück."
hpi/AFP
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