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Heimatverbunden Catherine Zeta-Jones mimt die Naturschützerin

Catherine Zeta-Jones: Promi-Joker für die Parkschützer
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DPA

In der Filmwelt zu Hause, in Wales daheim: Catherine Zeta-Jones zeigt ungeahnten Lokalpatriotismus. Die Schauspielerin unterstützt eine Initiative zum Kauf einer Farm in einem Nationalpark - und gibt sich als Vorkämpferin in Sachen Umweltschutz.

Swansea - Als Hollywood-Star tut es dem Image gut, wenn man seinen Ruhm einer guten Sache verschreibt. Das gilt besonders dann, wenn man zuletzt wegen wenig erfreulicher Berichte über Depressionen in den Schlagzeilen war.

Das scheint Catherine Zeta-Jones zu beherzigen. Sie hat sich einer Initiative des walisischen National Trust angeschlossen. Die Treuhand-Organisation verfolgt höchst ehrenwerte Ziele. Sie soll historisch bedeutsame oder interessante Orte sowie die Natur bewahren und schützen.

Jüngstes Projekt: der Kauf von Llyndy Isaf, einer Farm mit etwas weniger als einer Quadratmeile Land im Nationalpark Snowdonia. Sie liegt in einem Tal, zu dem auch der See Llyn Dinas gehört.

Das Problem: Das Anwesen kostet eine Million Pfund, bisher haben die Treuhänder nur etwa die Hälfte davon eingesammelt. Doch nun hoffen sie auf einen neuen Schub für ihre Bemühungen - auch dank der prominenten Unterstützerin, berichtet der "Telegraph". Man sei von der öffentlichen Reaktion "absolut entzückt", zitiert das Blatt den Chef der Organisation.

"Der Kommerz wird die Ruhe zerstören"

Der National Trust "spielt eine Schlüsselrolle beim Schutz und Bewahren der walisischen Landschaft", sagte Zeta-Jones dem Artikel zufolge. Die Schönheit der Landschaft von Snowdonia sei einzigartig, und man habe die einmalige Chance, Llyndy Isaf für kommende Generationen zu erhalten. "Wenn wir nicht jetzt handeln, wird die Bedrohung der kommerziellen Nutzung die Ruhe dieses besonderen Teils von Snowdonia zerstören."

Die Organisation befürchtet, die Zukunft von Llyndy Isaf sei gefährdet, falls das Anwesen in die Hände eines Unternehmens fällt. Nach Angaben der Treuhänder wurde die Farm seit Jahrzehnten nicht mehr intensiv bewirtschaftet. Dadurch konnte sich ein vielfältiges Tierleben entwickeln.

Zudem sind die Hügel um das Anwesen ein mythologisch bedeutender Ort. Der Legende nach kämpften einst ein weißer und ein roter Drache auf einem Berg in der Nähe des Llyn-Dinas-Sees. Der rote Drache siegte und wurde deshalb zum walisischen Nationalsymbol - dagegen fiel der weiße Drache in den See.

ulz/jjc

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