Wellington - Der Tonspezialist und Oscar-Preisträger Michael "Mike" Hopkins ist bei einem Rafting-Unfall in Neuseeland tödlich verunglückt. Der Unfall ereignete sich auf dem Wairarapa Waiohine River.
Wie die Zeitung "New Zealand Herald" berichtet, hatte der 53-Jährige zusammen mit seiner Frau und einem weiteren Mann am Sonntag einen Rafting-Ausflug unternommen. Sie hätten Rettungswesten und Helme getragen, berichtete ein Augenzeuge dem Blatt. Als die Gruppe von einer Sturzflut überrascht wurde, sei der Neuseeländer aus dem Boot geschleudert worden und ertrunken. Die beide anderen Tour-Teilnehmer haben das Unglück überlebt.
Die Flutwelle könnte durch die starken Niederschläge vor der Tour ausgelöst worden sein. "Es gab starken Regen in der Region. Dadurch ist der Fluss stark angeschwollen", zitiert der "New Zealand Harald" den örtlichen Bootsführer Bruce Slater, der jedoch nicht mit an Bord war. Statt der üblichen 10 Kubikmeter pro Sekunde sollen 300 Kubikmeter Wasser durch das Flussbett geströmt sein. "Sie waren zur falschen Zeit am falschen Ort", sagte Slater.
Hopkins hatte den Oscar 2003 für die Toneffekte bei "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" bekommen, 2006 folgte der zweite Oscar für seine Tonarbeit an "King Kong". Außerdem arbeitete der Neuseeländer an Filmen wie "Blade Runner", "Superman" und "Kung Fu Panda" mit.
rom/AFP/dpa
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