Gummistiefel statt Highheels: Kate im Bootcamp

Sie sprang in die Gummistiefel, lief durch Matsch und hockte am Lagerfeuer: Herzogin Catherine besuchte ein Outdoor-Camp für Grundschüler. Der royale Besuch sprach mit den Kindern über deren Ängste - und bekam eine überraschende Antwort.

Herzogin Catherine im Wald: Lagerfeuer, Stockbrot und Tipi Fotos
REUTERS

Hamburg - Sie sollen die Natur erkunden, selbständig werden und Teamgeist lernen: Kinder aus der Stadt bekommen in einem Camp in der britischen Grafschaft Kent die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern. Am vergangenen Wochenende erlebte eine Gruppe von Grundschülern eine Horizonterweiterung der besonderen Art: Sie bekamen royalen Besuch im Wald.

Herzogin Catherine stapfte mit den 28 Kindern einen Matschweg entlang, besichtigte ein Tipi, in dem einige Kinder schliefen, setzte sich unter einer blauen Plane ins Unterholz und machte mit den Kindern Stockbrot. Die Schüler kommen aus dem Londoner Stadtteil North Westminster, einem Viertel, in dem mehr als 70 Prozent der Kinder unter 15 Jahre in einem Arbeitslosen-Haushalt aufwachsen. Einige der Kinder waren noch nie in der Natur oder alleine weg.

Für die nationalen Medien war selbstverständlich das Outfit der Herzogin ein zentrales Thema, vor allem ihre Fußbekleidung. Dem Anlass entsprechend hatte sie sich für Gummistiefel entschieden, olivgrün und von der Firma Le Chameau, wie in der Online-Ausgabe der "Daily Mail" zu lesen war. Da wurde auch gleich thematisiert, dass die Stiefel 300 Britische Pfund (rund 370 Euro) kosten sollen - im Internet sind sie allerdings schon für die Hälfte des Preises zu finden. Auf alle Fälle machte die Herzogin die eher hochpreisigen Stiefel mit einer günstigen Jeans und einem einfachen Jäckchen einer Modekette wieder wett.

Einige der Kinder erzählten der Herzogin laut "Daily Mail", dass sie sich in der ersten Nacht im Tipi gefürchtet hätten. Kate hakte nach: "Wovor hattet ihr Angst? Dass Spinnen zu euch reinkriechen?" Doch das bereitete Zahid, 8, offenbar deutlich weniger Angst als ein anderes Tier: "Ein Maulwurf."

Von der Gattin des Thronfolgers wollten die Kinder vor allem eines wissen: Wie ist es, eine Prinzessin zu sein? Tigerlily Smith, acht Jahre, wusste nach Kates Besuch zu berichten, die Herzogin sei sehr liebenwert. "Sie hat schon viele Länder bereist, aber noch nicht so viele wie William. Sie sagte, William ist sehr nett und lieb und verwöhnt sie."

Kein Wunder also, dass sich Kate nach dem Waldausflug auch gleich in einen Helikopter setzte und nach Gloucestershire aufbrach, wo ihr Mann an einem Polo-Turnier für wohltätige Zwecke teilnahm.

siu

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