Royale Hochzeit US-Bischof hält Predigt bei Trauung von Harry und Meghan

Eine Woche vor der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle gibt der Kensington Palast weitere Details zur Trauung bekannt. Die Ansprache wird ein Geistlicher aus Übersee halten.

Prinz Harry und seine künftige Ehefrau Meghan Markle
AFP

Prinz Harry und seine künftige Ehefrau Meghan Markle


Der große Tag für Prinz Harry und die US-Schauspielerin Meghan Markle rückt näher. Am Samstag, 19. Mai, wird sich das Paar auf dem Gelände von Schloss Windsor das Ja-Wort geben. Wie nun der Kensington Palast mitteilte, wird der Bischof der Episkopalkirche der Vereinigten Staaten, Michael Bruce Curry, eine zentrale Rolle im Gottesdienst einnehmen und die Predigt halten. Er ist der erste Afroamerikaner in dieser Position.

"Die Liebe, die Prinz Harry und Frau Meghan Markle zusammengebracht hat und verbindet, hat ihren Ursprung in Gott und ist der Schlüssel zum Leben und Glück", sagte Curry in einer Erklärung. "Und so feiern und beten wir heute für sie." Bei der Hochzeit des Jahres unterstützt er unter anderem den Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, der Markle erst im März getauft haben soll. Zusammen mit dem Dekan von Windsor, David Conner, wird er das Paar trauen. Zur Feierlichkeit sind auch etliche Normalbürger geladen, politische Amtsträger und Führungspersönlichkeiten werden nicht auf der offiziellen Hochzeitsgästeliste stehen.

Laut seiner Internetseite setzt Curry sich besonders für soziale Gerechtigkeit und die Rechte von Homosexuellen ein. Er ist 1953 geboren, verheiratet und hat zwei Töchter. Die Episkopalkirche der Vereinigten Staaten ist Bestandteil der anglikanischen Kirchengemeinde. Harry (33) und Meghan (36) kennen den Prediger aus Chicago nicht persönlich, hieß es. Die Zusammenstellung des geistlichen Trios deuteten britische Medien als "transatlantische Verknüpfung".

mhu/dpa/Reuters



insgesamt 10 Beiträge
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Onkel Drops 12.05.2018
1. Harry hat halt die Freiheit aber auch das bissige des Opas
sein Bruder hat halt stets zu viele königliche Grenzen die es ihm nicht leicht machen zu tun was ihm persönlich zusagt. wird wohl ne gute kleine Zeremonie die Planung sieht bisher sehr gut aus. viel Glück den beiden
PaulchenGB 12.05.2018
2. Schade, Schade, daß Prinz Harry in der Thronfolgeliste nur auf Platz 6
steht. Auf der anderen Seite hat er mehr Freiheiten als sein Bruder und zukünftiger König. Allein durch die Gästeliste tritt Prinz Harry immer mehr in die Fußstapfen seiner Mutter Diana. Er ist schon jetzt der Prinz der Herzen der Menschen hier in England, aber auch in Afrika, Übersee und den Commonwealth-Staaten. Durch die Heirat mit der weltgewandten Megan, die von afro-amerikanischen Sklaven abstammt, kommt zum ersten Mal eine „Misch-Rasse“ ins Königshaus, was ebenfalls höchste Beachtung und Zustimmung findet. Insofern ist die Wahl des Bischofs Curry als Hauptprediger eine gute Wahl. Und was natürlich besonders positiv ist, dass beide Spaß an der Öffentlichkeitsarbeit haben und nach dr Königin und Diana die besten Repräsentanten Großbritanniens sind, zumal sie sich nicht politisch verbiegen müssen. Die Royales sind überall auf der Welt nicht nur gern gesehen, sondern haben zu allen politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Kreisen Zugang und werden gehört, vielleicht gut für die Zeit nach dem BREXIT! Geschätzte 2 Mrd. Menschen weltweit werden das „Hochzeitsspektakel“ am kommenden Samstag verfolgen. Brexit hin oder her: wir feiern. God save the monarchy.
womo88 12.05.2018
3. Schafft der Prinz auch was?
Oder ist der nur Sozialschmarotzer?
M. Vikings 12.05.2018
4. Kommen die Bundys auch?
Das ist doch die dringendste Frage die sich stellt. Meghan Markles Vater war Lichtregisseur am Set von "Eine schrecklich nette Familie". Sie war häufig am Set und gehört praktisch zur Familie. Dann schalte ich auch die Glotze ein, aber nur dann.
gersois 12.05.2018
5. Affentheater
Was für ein Medienzirkus! Was interessiert es, wann und wie ein unbedeutender britischer Adeliger und eine wenig bekannte US-Schauspielerin heiraten. Das ist deren Privatsache. Zum Glück ist die BRD eine Republik, da bleibt dem Steuerzahler erspart, für die Verwandschaft des Herrschers zahlen zu müssen. Es lebe die Republik!
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