Gerüchte um Hugh Hefner Playboy-Mansion steht angeblich zum Verkauf

Ein Anwesen mit Wasserfall und "Häschenbereich": Die Playboy Mansion war Schauplatz denkwürdiger Partys. Playboy-Gründer Hugh Hefner will es angeblich verkaufen - mit ungewöhnlichen Bedingungen.

REUTERS

Wer gerade ein paar Hundert Millionen auf dem Konto hat und auf der Suche nach einer Investition ist, könnte in den USA fündig werden. Laut einem Bericht des Klatschportals "TMZ" steht das berühmte Anwesen von "Playboy"-Gründer Hugh Hefner zum Verkauf. Ein Schnäppchen ist die Playboy Mansion allerdings nicht.

Hefners Unternehmen Playboy Enterprises, dem das Anwesen gehört, erhoffe sich für Villa und Grundstück einen Preis von 200 Millionen US-Dollar, heißt es. Das entspricht rund 184 Millionen Euro. Der tatsächlich Wert hingegen sei - Liebhaberaufschlag schon mit eingerechnet - deutlich niedriger. Nach Einschätzung von örtlichen Immobilienmaklern dürfte der Preis letztlich bei etwa 80 bis 90 Millionen Dollar liegen.

Zoo, Hundefriedhof, Weinkeller

Das in den Holmby Hills bei Los Angeles liegende Playboy Mansion wurde als Schauplatz ausschweifender Partys berühmt-berüchtigt. Dem Magazin "Forbes" zufolge verfügt das Anwesen über einen Tennisplatz, ein Basketballfeld, einen Pool und einen Wasserfall sowie über drei Gebäude mit seltenen Tieren und Vögeln und einen Hundefriedhof.

Ein Weinkeller und 29 Zimmer bieten Platz und Bedingungen für beste Unterhaltung. Zahlreiche Besucher beschreiben die 1927 im Tudorstil gebaute Villa und ihre Nebengebäude allerdings als dringend renovierungsbedürftig. Hefner selbst hatte sie erst in den Sechzigerjahren erworben.

Laut "TMZ" können Interessierte das Anwesen besichtigen, mit einer Ausnahme: Hefners Schlafzimmer bleibt tabu. Potenzielle Käufer müssen dem 89-jährigen Gründer des Männermagazins zudem ein lebenslanges Wohnrecht einräumen.

Playboy Enterprises wollte sich auf Nachfrage zunächst nicht zu dem Bericht äußern.

irb/AFP



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