Hugh Hefners Sorgerechtsstreit Häschen will Hündchen

Er bietet ihr Bentley und Ring, sie will Charlie: Die Beinahe-Ehefrau von Hugh Hefner kämpft um das Sorgerecht für den gemeinsamen Hund. Einst war der Spaniel das Zeichen ihrer Liebe, jetzt beginnt ein harter Kampf um den kleinen Liebling.

AP

Los Angeles - Früher stand er auf Häschen, heute sind es Hündchen. Die Zeiten ändern sich, und wirklich alles tut Hugh Hefner für seine Gespielinnen nicht mehr. Der Mann ist 85, und Hundewelpe Charlie hat es ihm offenbar angetan. Gemeinsam mit seiner Beinahe-Frau Crystal Harris hatte er den Cavalier King Charles Spaniel angeschafft, als die Hochzeit noch kurz bevorstand. Jetzt ist Harris weg, und Hefner will Charlie nicht gehen lassen.

"Wir beide lieben den Welpen", sagte Hefner der Promi-Zeitschrift "People". "Ich sagte ihr, wenn sie den Ring und den Bentley bekommt, könnte ich doch vielleicht den Hund behalten. Ich hoffe, wir können das klären." Zunächst hatte Harris nach ihrer Trennung im Juni zugestimmt, dem Rüden in der Playboy-Mansion ein erfülltes Leben zu ermöglichen. Inzwischen wird der Hund jedoch zwischen beiden hin- und hergereicht.

Mit anderen Hinterlassenschaften des greisen Gigolos ging Harris weniger sorgsam um. Den goldenen Verlobungsring versetzte sie beim Auktionshaus Christie's für eine Summe zwischen 20.000 und 30.000 Dollar. Ein anderer Diamant brachte ihr dort fast 50.000 Dollar.

Nach der missglückten Hochzeit mit Harris hatte Hefner die Lage schnell richtig eingeschätzt: "Das war haarscharf", sagte er damals und blieb nicht lange allein. Der "Playboy"-Gründer lebt jetzt mit den Profi-Blondinen Anna Sophia Berglund und Shera Bechard zusammen. Fehlt nur noch Charlie.

jbr



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