Inspiration Amy Winehouse und der Quell allen Übels

Wer bei Inspiration an Musen und andere liebreizende Wesen denkt, wird nun eines Besseren belehrt: Blake Fielder-Civil beansprucht einen Teil des Vermögens seiner geschiedenen Frau Amy Winehouse, weil er sie erst durch sein Verhalten zu ihrem Album inspiriert habe - indem er fremdging.


Hamburg - Er hat ein ganz besonderes Verständnis von Gewinnbeteiligung: Amy Winehouse, Skandalsängerin, ist auf ihren Ex-Mann Blake Fielder-Civil derzeit gar nicht gut zu sprechen. Er verlange einen Teil ihres Vermögens, weil er sie zu ihrem erfolgreichen Album "Back to Black" inspiriert habe - indem er fremdgegangen sei, meldet die "News of the World".

Blake Fielder-Civil und Amy Winehouse: Seltsames Verständnis von Inspiration
DPA

Blake Fielder-Civil und Amy Winehouse: Seltsames Verständnis von Inspiration

Ein enger Freund von Winehouse sagte dem Blatt: "Amy schrieb 'Back to Black', als ihr Freund sie wegen einer anderen Frau verließ, und ihr Herz und ihre Seele flossen in den Schreibprozess. Sie war völlig am Boden, als sie das Album schrieb."

Es sei absolut lächerlich, wenn Fielder-Civil jetzt deswegen Geld verlange. "Es ist, als ob ein Mann, der ein Buch über seine ermordete Frau schreibt, dem Mörder einen Teil des Erlöses abgeben soll." Fielder-Civil verlange Millionen von Winehouse, hieß es. Sie sei wütend darüber und habe betont: "Er bekommt gar nichts von mir."

Winehouse warnt indes in einer Kampagne vor Hörschäden durch zu laute Musik. Die Sängerin hat sich neben anderen Stars wie Annie Lennox oder Mick Jagger von Sänger und Fotograf Bryan Adams ablichten lassen.

Die Kampagne "Hear the World" richte sich an die "iPod-Generation", berichtete die Zeitung "Daily Mirror" am Montag.

han/ddp



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