"Ed Force One" Iron-Maiden-Jumbo in Chile schwer beschädigt

Die "Ed Force One", der Privatjet der Hard-Rock-Band Iron Maiden, ist bei einem Unfall in Chile schwer beschädigt worden. Zwei Flughafenmitarbeiter mussten mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Boeing 747 "Ed Force One" der Band Iron Maiden
REUTERS

Boeing 747 "Ed Force One" der Band Iron Maiden


Die "Ed Force One" ist der ganze Stolz von Iron Maiden. Das Privatflugzeug der Heavy-Metal-Band ist eine Boeing 747-400 - und ein neueres Modell als die "Air Force One" des US-Präsidenten.

Doch nun ist das Flugzeug von Iron Maiden bei einem Unfall auf dem Flughafen von Santiago de Chile schwer beschädigt worden. Ein Schleppfahrzeug sollte den Jumbojet zum Auftanken bringen.

Laut einer Mitteilung auf der Website der Band fiel ein sogenannter "Steering Pin" heraus, während die Maschine mit dem Schleppfahrzeug verbunden war. Dadurch sei das Flugzeug führungslos gewesen und sei mit dem Schlepper kollidiert. Dabei wurden zwei Triebwerke stark beschädigt. Zudem wurden zwei Flughafenmitarbeiter verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die 20 Tonnen Equipment seien noch nicht an Bord gewesen, auch war kein Crew-Mitglied zu dem Zeitpunkt am Flughafen, teilte die Band mit. "Auch wenn das sehr tragisch ist für unser schönes Flugzeug, rechnen wir nicht damit, dass dies unseren Tourplan mit den nächsten beiden Konzerten in Córdoba und Buenos Aires beeinträchtigen wird", so Iron Maiden. Am Freitagabend hatte die 1975 gegründete Band aus Großbritannien in Chiles Nationalstadion ein Konzert vor 58.000 Menschen geben.

Die Band betonte, es könnte ein Austausch der Triebwerke erforderlich sein, daher sei mit einer langwierigen Reparatur zu rechnen. Die nächsten Konzerte der Südamerika-Tour waren für Sonntag in Córdoba, Dienstag in Buenos Aires und am Donnerstag in Rio de Janeiro geplant.

Iron-Maiden-Sänger Bruce Dickinson ist ausgebildeter Pilot, arbeitete zeitweise für eine Charterfluglinie und lässt es sich auch nicht nehmen, das bandeigene Flugzeug gelegentlich selbst zu steuern. Für die neue 747 absolvierte Dickinson extra eine Zusatzausbildung.

syd/dpa

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