Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

J.K. Rowling: Bush verdächtigte Potter-Autorin der Hexerei

Vielleicht war George W. Bush schlicht der Erfolg von J.K. Rowling nicht geheuer: Aufgrund ihrer Harry-Potter-Reihe wurde die britische Autorin von dem US-Präsidenten der Anstiftung zur Hexenkunst verdächtigt. Über die weitreichenden Konsequenzen entschied der mächtigste Mann der Welt persönlich.

Joanne K. Rowling: Kann das mit rechten Dingen zugehen? Fotos
REUTERS

Hamburg - Mit ihren Geschichten über den Zauberlehrling hat J.K. Rowling Kinder und Erwachsene in aller Welt verzaubert: Kaum war ein neues Buch der Reihe angekündigt, bildeten sich Schlangen vor den Buchläden, die ausnahmsweise auch mitten in der Nacht öffneten, um dem Andrang Herr zu werden.

Neben Neidern hatte Rowling, wie nun bekannt wurde, einen sehr mächtigen Widersacher. Ausgerechnet der ehemalige amerikanische Präsident George W. Bush verdächtigte die 44-Jährige der Anstiftung zur Hexenkunst. Aus diesem Grunde habe Bush verhindert, dass der britischen Bestsellerautorin die "Presidential Medal of Freedom", die höchste zivile Auszeichnung der USA, verliehen wurde. Die Ehre kann grundsätzlich auch Ausländern zuteil werden.

Dies plauderte nach einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Guardian" der ehemalige Redenschreiber der Bush-Regierung, Matt Latimer, in seinem gerade veröffentlichten Buch "Speechless: Tales of A White House Survivor" aus.

Während Bushs Regierungszeit hatten unter anderem Muhammad Ali, Alan Greenspan, Nelson Mandela, Doris Day und Charlton Heston diese höchste zivile Auszeichnung der USA erhalten.

han/ddp

Diesen Artikel...

© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: