Moderator im falschen Zug Sonderhalt für Jan Böhmermann

Er stieg in den falschen Zug und kurz danach außerplanmäßig wieder aus: Jan Böhmermann hat auf einer Bahnfahrt einen Sonderhalt erhalten - die Deutsche Bahn spricht von einer "absoluten Ausnahme".

Jan Böhmermann
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Jan Böhmermann


Am Bahnhof war viel los, Züge waren verspätet, Jan Böhmermann hatte einen wichtigen Termin und dann auch noch Pech: Anfang November stieg der TV-Satiriker am Hamburger Hauptbahnhof in den falschen Zug ein - und hat daraufhin nach eigenen Angaben beim Zugpersonal eine Sonderhalt durchgesetzt.

Er habe von Hamburg nach Bremen fahren wollen, aber versehentlich einen Zug erwischt, der planmäßig ohne Zwischenstopp nach Essen fuhr, erzählte Böhmermann in der aktuellen Folge seines Podcasts "Fest & Flauschig" mit Olli Schulz. Um dennoch pünktlich bei einer Abendveranstaltung der Bremer Zeitung "Weser-Kurier" erscheinen zu können, habe er den Zugchef um einen Sonderhalt gebeten.

Böhmermann berichtete in dem Podcast und zuvor bei der Veranstaltung der Zeitung, dass der Zugchef dem Sonderhalt in Lauenbrück (Kreis Rotenburg/Wümme) nach mehreren Gesprächen zugestimmt habe. Von dort sei er mit einem Regionalzug nach Bremen weitergefahren, sagte der Fernsehmoderator. Lauenbrück liegt etwa auf halbem Weg zwischen den beiden Hansestädten.

Olli Schulz und Jan Böhmermann
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Olli Schulz und Jan Böhmermann

Die Deutsche Bahn wollte den Vorfall nicht direkt bestätigen, teilte aber auf Anfrage mit: "Es ist richtig, dass es für den IC 2195 am 2. November einen Sonderhalt im Bahnhof Lauenbrück gab." Ob Böhmermann Grund für den außerplanmäßigen Halt gewesen war, blieb offen.

Der zusätzliche Halt sei eine "absolute Ausnahme", hieß von der Bahn. "Im Interesse aller Fahrgäste sollte dies wirklich ein Einzelfall bleiben. Wir weisen den Kollegen entsprechend darauf hin." Konsequenzen habe die Aktion jedoch nicht.

sen/dpa



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