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Alkoholfahrt in der Schweiz: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Jan Ullrich

Ex-Radprofi Jan Ullrich: Anklage nach Verkehrsunfall Zur Großansicht
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Ex-Radprofi Jan Ullrich: Anklage nach Verkehrsunfall

Unter Alkoholeinfluss verursachte Jan Ullrich 2014 einen Unfall in der Schweiz, zwei Menschen wurden verletzt. Jetzt ist Anklage gegen den Ex-Radprofi erhoben worden.

Ein Verkehrsunfall in der Schweiz hat für Jan Ullrich juristische Konsequenzen: Die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat Anklage gegen den ehemaligen Radprofi erhoben - wegen "vorsätzlicher grober Verletzung der Verkehrsregeln und mehrfachen vorsätzlichen Fahrens in qualifiziert fahrunfähigem Zustand". Das teilte die Staatsanwaltschaft in einer Erklärung mit.

Ullrich hatte im Mai 2014 unter Alkoholeinfluss einen schweren Unfall in Mattwil im Schweizer Kanton Thurgau verursacht. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Der Ex-Radprofi hatte zugegeben, sich ans Steuer gesetzt zu haben, obwohl er Alkohol getrunken hatte. "Das war ein Riesenfehler, den ich zutiefst bereue", schrieb Ullrich damals auf seiner offiziellen Homepage.

Der "Bild"-Zeitung sagte Ullrich nach Bekanntwerden der Anklage: "Das Wichtigste ist, dass bei dem Unfall niemandem etwas passiert ist, dass niemand verletzt wurde. Ich bin fair behandelt worden."

Die Staatsanwaltschaft fordert nach Angaben der Zeitung eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten, die zu vier Jahren Bewährung ausgesetzt werden soll. Außerdem soll Ullrich demnach ein Bußgeld von 10.000 Schweizer Franken (etwa 9700 Euro) zahlen.

kis

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