Jennifer Aniston übers Single-Leben "Ich bin nicht todunglücklich"

Mal muss sich Jennifer Aniston rechtfertigen, weil sie keine Kinder hat, nun kursieren Gerüchte über ihr Leben nach der Trennung von Justin Theroux. Die Schauspielerin kontert: "Das sind rücksichtslose Vermutungen."

DPA

Sie seien "zwei beste Freunde, die sich entschieden haben, sich als Paar zu trennen": Mit diesem Satz teilten Jennifer Aniston und Justin Theroux im Februar das Ende ihrer knapp zweieinhalb Jahre dauernden Ehe mit. Damit war das Thema allerdings nicht abgehakt - für Aniston fing es offenbar erst so richtig an.

Denn seitdem häufen sich Berichte über das Leben der Schauspielerin nach der Trennung vom 46-jährigen Theroux. Und Aniston gibt sich offenbar alle Mühe, einen möglichst gelassenen Umgang damit zu demonstrieren: "Meistens kann ich mich zurücklehnen und die lächerlichen Schlagzeilen mit Humor nehmen, weil sie immer absurder geworden sind", sagte die 49-Jährige nun dem US-Magazin "InStyle".

Solche Schlagzeilen stillten wohl "eine Art Bedürfnis der Öffentlichkeit", sagte der einstige Star der Sitcom "Friends" in dem Interview, "aber ich konzentriere mich auf meine Arbeit, meine Freunde, meine Tiere und wie wir die Welt zu einem besseren Ort machen können".

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Jennifer Aniston: "Meistens kann ich mich zurücklehnen"

Es seien irrige Vorstellungen, dass sie keinen Mann an ihrer Seite halten könne und kein Kind wolle, weil sie egoistisch sei und nur ihre Karriere im Auge habe: "Erstens, bei allem Respekt, ich bin nicht todunglücklich. Und zweitens, das sind rücksichtslose Vermutungen."

Die Berichterstattung über ihre Trennung von Theroux ärgerte Aniston offenbar mehr, als sie einzuräumen bereit war. Teilen der Presse machte Aniston in dem Interview Vorwürfe: "Niemand denkt darüber nach, wie sensibel das für meinen Partner und mich sein könnte."

Aniston, die von 2000 bis 2005 mit Brad Pitt verheiratet war, hatte sich bereits in der Vergangenheit sehr kritisch über Methoden der Klatschpresse geäußert. "Sie stellen Menschen wegen ihres Körpers bloß oder weil man keine Kinder hat", sagte sie vor einem Jahr über Kolumnisten von Boulevardzeitungen: "Es ist eine seltsame Besessenheit, die Menschen haben, und ich verstehe nicht ganz, weshalb sie die angehen, die dafür da sind, andere zu unterhalten."

mxw/dpa



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