Kritik an Jennifer Lawrence für Hurrikan-Aussage "Der Zorn von Mutter Natur"

Jennifer Lawrence hat die jüngsten Tropenstürme indirekt mit der Wahl von Donald Trump in Verbindung gebracht. Dessen Unterstützer rufen auf Twitter zum Boykott ihrer Filme auf.

DPA

Eine Aussage zu den jüngsten Tropenstürmen bringt Jennifer Lawrence in Bedrängnis: Auf ein Interview mit dem britischen Sender "Channel 4" , in dem die Schauspielerin für ihren neuen Film "Mother!" warb, haben Internetnutzer mit Boykottaufrufen reagiert. Was war passiert?

Auf die bisherige Amtszeit von Präsident Donald Trump angesprochen, sagte Lawrence: "Wir haben gewählt, und es ist alarmierend." Die USA würden den Klimawandel ignorieren, und die Konsequenzen dieses Verhaltens seien auch am Beispiel der zuletzt wütenden Tropenstürme zu beobachten.

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Jennifer Lawrence über den klimawandel: "Wir haben gewählt, und es ist alarmierend"

"Man sieht diese Hurrikane, und es ist wirklich schwer, nicht die Wut von Mutter Natur zu spüren, ihren Zorn", sagte Lawrence. Die Aussage der Oscar-Gewinnerin zog ihr wiederum den Zorn vieler Internetnutzer zu. Auf Twitter riefen Trump-Unterstützer dazu auf, die Filme von Lawrence zu boykottieren.

Die Schauspielerin hatte Trump schon vor seiner Wahl zum Präsidenten heftig kritisiert: "Wenn Donald Trump Präsident werden sollte, wäre es das Ende der Welt", hatte sie 2015 dem US-Magazin "Entertainment Weekly" gesagt.

Allerdings glaubte sie damals noch nicht, dass Trump es mit der Kandidatur ernst meinte. "Ich glaube wirklich, dass das Reality-Fernsehen mittlerweile so weit gekommen ist, dass selbst solche Dinge möglicherweise nur zur Unterhaltung gedacht sind", hatte sie dem Magazin gesagt.

asa/AP

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