Puerto Rico Jennifer Lopez spendet eine Million Dollar für Hurrikan-Opfer

Hurrikan "Maria" hat Puerto Rico stark getroffen, die Zerstörung auf der Karibikinsel ist enorm. Der US-Bundesstaat New York startet deshalb nun eine Hilfskampagne - mit prominenter Unterstützung.

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Ihre Eltern stammen aus Puerto Rico: Jennifer Lopez will der von Hurrikan "Maria" verwüsteten Insel eine Million Dollar (etwa 837.000 Euro) spenden. Das gab die US-Sängerin und Schauspielerin auf einer Pressekonferenz des New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo bekannt. Cuomo versprach ebenfalls Hilfe für das US-Außengebiet und kündigte staatliche Unterstützung an.

"Es ist mir eine Freude, und ich bin stolz darauf, aus den Einnahmen meiner Show in Las Vegas zu spenden", sagte Lopez. "Ich kann gar nicht beschreiben, was es mir und den Menschen in Puerto Rico bedeutet, dass New York nicht nur Unterstützung verspricht, sondern auch Mittel und Hilfslieferungen zur Verfügung stellt." Sie sorge sich um den Teil ihrer Familie, der noch auf der Insel wohne und zu dem sie seit dem Hurrikan keinen Kontakt gehabt habe, sagte die Sängerin.

Auf der Karibikinsel wurden durch den Hurrikan "Maria" mindestens zehn Menschen getötet und Schäden in Milliardenhöhe verursacht. In ganz Puerto Rico gab es Stromausfälle, das Benzin wurde knapp, und die noch funktionierenden Tankstellen durften Benzin meist nur an offizielle Wagen für Rettungseinsätze abgeben.

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Puerto Rico: Hilfe von Jennifer Lopez

Mehrere Krankenhäuser konnten mangels Strom kaum noch arbeiten, auch Essen und Trinkwasser wurden knapp in Puerto Rico, das östlich der Dominikanischen Republik liegt. "Die Zerstörungen sind enorm, es gibt Hunderttausende Personen, zu denen wir noch nicht gelangen konnten", sagte die Bürgermeisterin von San Juan, Carmen Yulín Cruz, dem US-Sender CNN.

Nur etwa ein Viertel der Menschen habe derzeit Zugang zu Trinkwasser, hieß es. Es kam zu Plünderungen. Gouverneur Ricardo Rosselló Nevares hat eine Ausgangssperre von sechs Uhr abends bis sechs Uhr morgens ausgerufen.

Heftiger Regen brachte den großen Guajataca-Staudamm in Quebradillas an seine Grenze: Das Bauwerk wies am Wochenende erste Schäden auf, konnte den Fluten aber bislang standhalten. Mehrere Gemeinden wurden vorsichtshalber evakuiert. 11.000 Menschen befinden sich derzeit in Notunterkünften. Der Staudamm im Westen des Landes wird als Wasserkraftwerk zur Stromgewinnung genutzt.

US-Militär unterstützt Hilfsmaßnahmen

US-Präsident Donald Trump hatte den Katastrophenzustand für Puerto Rico ausgerufen. Damit bekommt das US-Außengebiet finanzielle Hilfen zum Beispiel für Notunterkünfte und Reparaturen. Das US-Militär unterstützt mit sechs Hubschraubern und vier Transportflugzeugen Hilfsmaßnahmen.

Puerto Rico ist ein assoziierter Freistaat der USA, weshalb die Bürger sich nicht an Wahlen beteiligen können. Die von der Pleite bedrohte Insel will aber der 51. Bundesstaat der USA werden. Dieser Wunsch müsste vom US-Kongress gebilligt werden. Die Insel ist etwa so groß wie Zypern.

Der internationale Flughafen Luis Muñoz Marín nahm inzwischen schrittweise wieder den Betrieb auf. Zwar sind Linienflüge aus den USA zum Teil bis Dienstag ausgesetzt, aber erste militärische Hilfsflüge mit Zelten, Nahrung und Wasser erreichten die Insel. Zudem wurden aus New York Ingenieure eingeflogen, um bei der Wiederherstellung der Stromversorgung zu helfen.

Insgesamt wurden durch "Maria" in Puerto Rico, Dominica und Guadalupe bisher über 30 Menschen getötet. Ausläufer des Hurrikans könnten auch die US-Ostküste treffen. Es wird aber damit gerechnet, dass sich "Maria" weiter abschwächt. Das US-Hurrikanzentrum führte ihn am Sonntag nur noch als Sturm der Kategorie zwei, was Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde entspricht.

wit/dpa/AP



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Seite 1
darthmax 25.09.2017
1. Hilfe
eine tolle Geste und es ist zu hoffen, dass zugesagte Hilfsgelder auch fliessen. Da gibt es leider in der Realität enorme Differenzen.
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