Klatsch und Knatsch Von stolzen Müttern und wütenden Sängerinnen

Jennifer Lopez ist begeistert von ihrer Tochter - andere haben weniger Anlass zur Freude: Sängerin Bebe Rexha schimpft auf Designer und Lady Gaga auf Donald Trump. Die Promimeldungen der Woche.

DPA

Die stolzeste Mutter der Woche...

... ist Sängerin Jennifer Lopez. Verantwortlich dafür ist ihre zehnjährige Tochter Emme Maribel. Als das Mädchen acht Jahre war, habe es ihr gesagt: "Ich weiß nicht, ob ich heiraten will, Mama." Damit sei es ihr selbst weit voraus, sagte Lopez in einem Interview mit "Red".

Denn Lopez ist eigenen Angaben zufolge mit den Märchen "Ein Prinz wird dich retten", "Warte auf die wahre Liebe und das ist das, was dich glücklich macht" und "Wenn du nicht verheiratet bist, bist du nicht glücklich" aufgewachsen. Die 49-Jährige erzog ihre Tochter offenbar nach einem anderen Motto: "Ich habe ihr beigebracht, sich selbst zu lieben, seit sie klein war."

Der Prominachwuchs der Woche...

... heißt Jacob Bryan Fisher und ist der Sohn von Countrysängerin Carrie Underwood. Eigentlich war ein ganz anderer Name für den kleinen Jungen im Gespräch gewesen: "Es ist ein Willie", hatte die Sängerin bei den Country Music Awards im November scherzhaft gesagt.

Sie moderierte die Preisverleihung mit Brad Paisley. Und der zwang die Sängerin durch penetrantes Nachfragen zu einem Bekenntnis über das Geschlecht ihres Kindes. Das Management bestätigte später: Ja, es ist ein Junge.

Die pragmatischste Braut der Woche...

... ist "Mission Impossible"-Star Rebecca Ferguson. Die 35-Jährige hat über die Weihnachtsfeiertage heimlich geheiratet - ganz gemütlich: Sie hätten mit Freunden und Familie eine Hütte gemietet. "Wir haben es vor allem für uns und unsere Familien gemacht", sagte Ferguson. Über ihren neuen Ehemann ist nicht viel bekannt, außer dass er mit Vornamen Rory heißt.

Offensichtlich ging es recht entspannt zu: "Mit Stiefeln, Wollsocken, zotteligen Pullovern, Spielen, Snooker und Tischtennis" habe sie geheiratet. Sie habe auch kein Kleid getragen, sondern einen Rock. "Den kann ich kürzen und im Sommer in Griechenland tragen", sagte sie. Sie sei eben ein praktischer Mensch.

Die Pause der Woche...

... verordnete sich Karl Lagerfeld. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten erschien der Stardesigner am Ende seiner Modenschau nicht. Er habe sich erschöpft gefühlt, hieß es in einem Statement von Chanel.

Und so warteten die Zuschauer der Haute-Couture-Schau für die Frühlings- und Sommerkollektion in Paris vergeblich auf Lagerfeld und mussten mit seiner Vertretung Virginie Viard vorliebnehmen. Viard arbeitet seit rund 30 Jahren für ihn und gilt als seine rechte Hand. In der Vergangenheit nahm sie den Schlussapplaus meistens gemeinsam mit ihm entgegen.

Der Angsthase der Woche...

... ist Sarah Paulson. Die US-Schauspielerin übernimmt immer wieder Rollen in unheimlichen Filmen - obwohl sie es eigentlich gar nicht so gruselig mag, erzählte sie einem CNN-Interview.

Eher versehentlich sei sie in das Genre hineingerutscht. "Ich bin der größte Angsthase, den du je getroffen hast", sagte die 44-Jährige. Deshalb sei es für sie seltsam, dass sie immer wieder Momente des Schreckens darstelle.

Ein Fan vom Gruseln scheint sie trotzdem zu sein. Die Filme des Regisseurs M. Night Shyamala habe sie immer geliebt, sagt Paulson.

Die Designer-Schelte der Woche...

... kam von Sängerin Bebe Rexha. Die 29-Jährige ist in zwei Kategorien bei den Grammy Awards nominiert. Am 10. Februar hat sie die Chance, den wichtigsten Musikpreis der Welt zu gewinnen. Doch Rexha hat ein Problem: Sie finde kein Kleid für die Veranstaltung. Schuld daran seien die Designer.

Die Nominierung für die Grammys sei "die coolste Sache überhaupt", sagte Rexha. Und machte danach ihrem Ärger Luft. Sehr oft würden Künstler für die Veranstaltung auf dem roten Teppich maßgeschneiderte Kleider von Designern bekommen, sagt die 29-Jährige.

Auch ihr Team habe sich wegen ihres Auftritts bei den Grammys an verschiedene Designer gewandt. "Aber viele wollten mich nicht einkleiden", sagte die Sängerin. Weil sie eine zu große Größe habe. Rhexas Größe pendelt ihren Angaben zufolge zwischen 38 und 40. "Wenn euch das zu groß ist, möchte ich eure verdammten Kleider nicht tragen", sagte Rexha.

Die Wutrede der Woche...

... hielt Lady Gaga und richtete sich an den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die Attacke auf Donald Trump war es ihr sogar wert, ihr Konzert in Las Vegas zu unterbrechen. Grund für Gagas Wut: die längste Haushaltssperre der US-Geschichte.

"Der verdammte Präsident der Vereinigten Staaten könnte die Regierung mal wieder zum Laufen bringen", sagte die 32-Jährige offensichtlich wütend ins Mikro. "Es gibt Menschen, die von Gehalt zu Gehalt leben und ihr Geld brauchen."

Auch Vize-Präsident Mike Pence bliebt nicht von Gagas Rede verschont. Denn dessen Ehefrau arbeitet an einer Schule, die Menschen der LGBTQ-Gemeinschaft ausschließt. Das Publikum applaudierte nach Gagas Rede. Die entschuldigte sich, bevor sie mit ihrer Show weitermachte. "Okay, entschuldigt, ich war kurz aufgebracht."

bbr/sen/wit



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.