Jessica Alba über #MeToo "Es wurde auch Zeit"

Schauspielerin Jessica zufolge ist die #MeToo-Bewegung schon lange überfällig. Auch sie selbst sei in ihrer Karriere sexuell belästigt worden.  

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Jessica Alba war schon als Kind eine Feministin - so zumindest erzählte sie es in Interviews. Wenig erstaunlich also, dass sie die #MeToo-Bewegung für überfällig hält: "Es wurde auch Zeit", sagte sie dem Sender CNN. Die Dinge seien viel zu lange unausgeglichen gewesen.

Die bereits brodelnde Debatte wurde im Oktober 2017 mit Vorwürfen gegen Harvey Weinstein befeuert - mehr als hundert Frauen werfen ihm mittlerweile sexuelle Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung vor. Auch Alba drehte mit "Awake" einen Film, der von der Weinstein Company produziert wurde. Sie machte jedoch nach eigener Aussage keine derartigen Erfahrungen mit dem ehemaligen Hollywood-Mogul: "Ich war nie alleine mit ihm, bei den Jobs, die ich gemacht habe", sagte sie.

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Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung: Die Vorwürfe gegen Harvey Weinstein

Dennoch habe sie während ihrer Karriere sexuelle Belästigung erfahren, berichtete die 37-Jährige dem Sender: "Als junge Schauspielerin, die in dem Geschäft aufwächst, akzeptiert man einfach, dass das die Art ist, wie man behandelt wird." Es habe viele verschiedene Situationen gegeben, sagte Alba. "Ich musste schnell lernen, wie ich aus diesen Situationen rauskomme."

Ihr sei es wichtig, die Dinge, die sie gelernt habe, an ihre Töchter weiterzugeben: "Es gibt Warnzeichen, es gibt dieses Gefühl im Bauch - man muss auf diese Gefühle hören."

bbr

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