Gemälde von Jim Carrey "Beleidigend" und "skandalös"

Jim Carrey hat ein Bild gemalt und bei Twitter veröffentlicht - es zeigt offenbar Sarah Sanders, Pressesprecherin des Weißen Hauses, mit einer Fratze. Für die Zeichnung wurde Carrey stark kritisiert.

Getty Images

"Monströs!" - Mit diesem Wort hat Schauspieler Jim Carrey bei Twitter ein Bild veröffentlicht. Es zeigt eine Frau mit langen dunklen Haaren, fratzenhaft, mit weit aufgerissenem Mund und fiesen Augenbrauen. Es handle sich um das Porträt "einer sogenannten Christin, deren einziger Lebenszweck darin besteht für die Bösen zu lügen", schrieb Carrey weiter.

Um wen es sich handelt, verriet der 56-Jährige nicht. Doch einige Nutzer des Kurznachrichtendienstes entdeckten laut dem Sender Fox schnell Ähnlichkeiten mit Sarah Sanders, Pressesprecherin des Weißen Hauses. Ein Nutzer nannte das Bild "beleidigend", ein anderer "skandalös".

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Carrey mit seinen Zeichnungen politisch äußert. So etwa nach dem Massaker an einer Schule in Parkland, Florida, bei dem 17 Menschen starben. Carrey veröffentlichte das Bild einer blutüberströmten Schülerin, die auf der amerikanischen Flagge liegt.

Seit mehr als sechs Jahren widmet sich Carrey der Malerei, wie er in der Dokumentation "I Needed Color" erzählt. Er habe angefangen, um "ein gebrochenes Herz zu heilen". Ein Künstler, sagte er, erschaffe "Modelle seines inneren Lebens".

2015 hatte sich seine Ex-Freundin Cathriona White das Leben genommen. Die unter Depressionen leidende Frau war an einer Überdosis Medikamente gestorben - die angeblich Carrey für sie besorgt hatte. Die Familie der jungen Frau gab ihm eine Mitschuld an Whites Tod, der Fall landete vor Gericht.

jpz



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