Ex-Präsident Jimmy Carter "Jesus hätte die Ehe für alle gutgeheißen"

Wenn Menschen einander lieben, sollten sie heiraten dürfen - egal welches Geschlecht sie haben, findet Jimmy Carter. Der Ex-Präsident glaubt, dass auch Jesus die Ehe für alle unterstützt hätte.

Jimmy Carter
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Sein Glaube hat Jimmy Carter sein ganzes Leben lang begleitet. Der 39. Präsident der Vereinigten Staaten arbeitet bis heute als Diakon in seiner Baptistengemeinde. Jedes Wochenende, das er in seiner Heimatstadt Plains verbringt, unterrichtet er in der Sonntagsschule Erwachsene. Und der Glaube des Ex-Präsidenten geht offenbar mit der Zeit.

Für sein neues Buch tourt Carter gerade durch das Land. Mit dem Moderator des TV-Senders "Huff Post Live" sprach er in einem Interview auch über seine Religion, Jesus und die Ehe für alle.

"Ich glaube, dass Jesus die Ehe für alle gutgeheißen hätte", sagte Carter. Das sei natürlich seine persönliche Meinung. Aber er denke, dass Jesus jede Liebesbeziehung unterstützt hätte, die ehrlich und aufrichtig sei und niemanden verletzen würde. "Und ich sehe nicht, dass die Ehe für alle jemandem schadet."

Zudem schlug der 93-Jährige in dem Fernsehinterview vor, dass Kirchen, die die Ehe für alle nicht akzeptieren, dazu verpflichtet werden sollten, Hochzeitszeremonien für gleichgeschlechtliche Paare anzubieten. Denn jeder Mensch sollte heiraten dürfen, wen er möchte.

sen

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