Streit zwischen Robbie Williams und Jimmy Page Auf die Ohren?

Jimmy Page und Robbie Williams sind seit Jahren Nachbarn - und streiten seither. Der Popstar ärgert den Led-Zeppelin-Gitarristen nun angeblich sogar mit lauter Rockmusik von der Konkurrenz.

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Superstars sind auch nur Menschen, mit Problemen, wie sie jeder hat. Nervige Nachbarn zum Beispiel. Der beste Beweis: Jimmy Page und Robbie Williams.

Seit knapp sechs Jahren sind die beiden in London Nachbarn. Und fast genauso lang streiten sie. Der Zwist hat inzwischen kuriose Ausmaße angenommen. Die neueste Wende: Williams spielt angeblich laute Rockmusik - und das stört Page, immerhin Gitarrist der Rockband Led Zeppelin. Das berichtet der "Guardian" unter Berufung auf ein Beschwerdeschreiben, das mit "Johnny" unterzeichnet ist.

Williams und Page besitzen Villen in Holland Park, einer noblen Gegend im Londoner Westen. Im Kern geht es bei dem Zwist darum, dass Williams umfangreiche Renovierungen an seinem Haus vornehmen lässt. Dazu gehört auch ein Pool im Untergrund. Der Led-Zeppelin-Gitarrist Page lebt seit 1972 auf seinem Anwesen. Er fürchtet um sein Haus, das laut "Guardian" im Jahr 1875 gebaut wurde.

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Jimmy Page vs. Robbie Williams: Nachbarschaftsstreit im Villenviertel

Doch jetzt bekommt der Streit offenbar auch eine persönliche Ebene. In einer Beschwerde an den Bezirk Kensington und Chelsea heißt es, dass sich Page über die laute Musik seines Nachbarn ärgere. Williams spiele Musik der "Rock-Erzrivalen" Black Sabbath, Pink Floyd und Deep Purple, heißt es in dem Schreiben. "Er weiß offensichtlich, dass dies Herrn Jimmy Page ärgert". Led Zeppelin und die genannten Bands sind seit jeher Konkurrenten.

Außerdem habe sich Williams als Led-Zeppelin-Frontmann Robert Plant verkleidet. Er habe eine Perücke mit langen Haaren getragen und ein Kissen unter sein Shirt gestopft. Damit wolle er sich offenbar über Plants Bierbauch lustig machen, "den er in seinem Alter erlangt hat".

Das sei beschämend. Plant sei dafür bekannt, mit offenem Hemd auf der Bühne gestanden zu haben. "Das kann er in seinem jetzigen Zustand nicht mehr tun, weil es natürlich peinlich wäre", heißt es in dem Text.

Williams bekam laut "Guardian" im Dezember die Erlaubnis für den Poolbau. Doch bevor die Arbeiten beginnen könnten, müsse Williams dem Bezirk zusichern, dass Vibrationen im Erdboden, die bei den Arbeiten entstehen können, von unabhängiger Stelle überwacht werden.


Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels hieß die Überschrift: "Rockstar Jimmy Page beschwert sich über laute Musik". Tatsächlich ist unklar, wer das Beschwerdeschreiben verfasst hat. Wir haben die Meldung daher angepasst.

jpz

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