Angeblicher Ausraster am Set Aufnahmeleiter verklagt Johnny Depp

Es geht um Schläge gegen die Rippen: Johnny Depp hat erneut juristische Probleme. Der 55-Jährige soll gegen einen Mitarbeiter am Filmset gewalttätig geworden sein.

DPA

Johnny Depp hat mal wieder Ärger - und wenn es schlecht für den Schauspieler läuft, landet die Sache schon bald vor Gericht: Der 55-Jährige soll am Filmset ausgerastet sein.

Depp ist wegen des Vorfalls auf Schadensersatz in nicht genannter Höhe verklagt worden, wie US-Medien berichten. Demzufolge macht ein Mitarbeiter eines Produktionsteams vor Gericht in Los Angeles geltend, Depp sei gewalttätig geworden und habe ihm zweimal gegen die Rippen geschlagen.

Als Aufnahmeleiter habe er den Dreh einer Szene zu Ende bringen müssen, daraufhin sei Depp ausfällig geworden, berichtet das Magazin "People" unter Berufung auf die Vorwürfe des Klägers in Gerichtsdokumenten. Zu dem Vorfall soll es im April vergangenen Jahres auf dem Set des Films "City of Lies" gekommen sein. Depp äußerte sich zu der Sache bislang nicht.

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Angeblicher Ausraster: Die Akte Depp

Der Film "City of Lies" dreht sich um die Ermordung des Rappers Notorious B.I.G. - Depp spielt einen Ermittler, der dem Fall nachgeht. Der Film soll im September in den USA anlaufen.

Der "Fluch der Karibik"-Star ist derzeit auch in einen Rechtsstreit mit seinem früheren Management wegen Misswirtschaft verwickelt. Zuletzt hatte Depp zudem mit bizarren Äußerungen über seinen Alkoholkonsum Aufmerksamkeit erregt: Nachdem frühere Manager behaupteten, er zahle pro Monat 30.000 US-Dollar für Wein, spielte er den Empörten.

"Es ist beleidigend zu sagen, dass ich 30.000 Dollar für Wein ausgebe", sagte der Schauspieler in einem Interview. "Denn es ist deutlich mehr." Und um die Asche seines verstorbenen Freundes und US-Autors Hunter S. Thompson in den Himmel zu schießen, habe er nicht nur drei Millionen US-Dollar bezahlt - "es waren fünf Millionen."

mxw/dpa



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