Los Angeles - In einem Privatjet der Marke Gulfstream hatte es sich Johnny Depp neben seinem Freund, dem britischen Regisseur Bruce Robinson ("The Killing Fields"), bequem gemacht. Man war auf dem Weg nach Los Angeles, die Stimmung ausgezeichnet.
Wie das Klatschportal Femalefirst unter Berufung auf "Live Magazine" berichtet, gerieten die beiden unerwartet in eine echte Krisensituation: "Die Motoren stoppten. Es war plötzlich ganz still", sagte Depp. "Bruce und ich schauten uns an, und ich fragte: 'Ist es das?'"
Der drohende Flugzeug-Crash habe sich wie einer dieser seltsam gedehnten Momente angefühlt, wenn man für eine Sekunde das Gefühl habe, zu schweben. Gleichzeitig habe er den unangenehmen Sinkflug der Maschine gespürt, so der Mime.
Niemand im Flugzeug sagte etwas - außer den Filmschaffenden. "Oh shit! Das ist der Tod", rief Depp. Dann brachen beide in "hysterisches Gelächter" aus.
Die entspannte Haltung im Angesicht des Sensenmannes schien Wunder zu wirken: Die Motoren sprangen wieder an, und der Flug konnte ohne weitere Vorkommnisse fortgeführt werden. Für die beiden Männer war die Erfahrung im Rückblick ein verbindendes Erlebnis.
Auf weniger transzendente Weise verbindend ist der Misserfolg, den der aktuelle Film von Depp und Robinson derzeit verzeichnet: "Rum Diary" nach dem ersten Roman des US-Autors Hunter S. Thompson gilt als bisher größter Box-Office-Flop in der Karriere des berühmten Schauspielers. Bei einem Budget von 45 Millionen Dollar spielte der Streifen gerade einmal fünf Millionen Dollar in mehr als 2000 Kinos in den Vereinigten Staaten ein.
ala
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