Argentinien Justin Bieber wegen Körperverletzung und Raub angeklagt

Immer wieder fällt Justin Bieber mit aggressivem Verhalten auf. Nun ist in Argentinien Anklage gegen den Popstar erhoben worden.

Justin Bieber
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Der Popsänger Justin Bieber ist in Argentinien wegen leichter Körperverletzung und Raubes angeklagt worden. Das zuständige Gericht in Buenos Aires teilte auf Anfrage mit: "Sobald die Entscheidung rechtskräftig ist, soll eine mündliche Verhandlung stattfinden." Untersuchungshaft sei nicht angeordnet worden.

Der kanadische Sänger war 2013 beim Verlassen der Diskothek Ink in der argentinischen Hauptstadt mit einem Fotografen aneinandergeraten, der Bilder von ihm machen wollte. Biebers Leibwächter sollen den Mann daraufhin angegriffen und am Arm verletzt haben. Außerdem entwendeten sie laut Anklage Teile der Kamera. Unklar ist, ob der Musiker seinen Leibwächter zu dem Angriff aufgerufen hatte.

Justin Bieber habe bei einer Videokonferenz mit Ermittlern bereits eine Erklärung abgegeben, teilte das Gericht mit. Allerdings habe er keine Fragen beantwortet. Im kommenden Jahr tourt Bieber wieder durch Südamerika. Konzerte in Argentinien sind nicht vorgesehen.

Bieber fällt immer wieder mit aggressivem Verhalten auf. Ende November dieses Jahres schlug er auf dem Weg zu einem Konzert in Barcelona einem Fan die Lippe blutig. Der Popstar fuhr mit offenem Fenster seiner Limousine an seinen Anhängern vorbei. Ein "Belieber" nahm das zum Anlass, seinen Arm in den Wagen zu strecken, um sein Idol zu berühren. Daraufhin schlug Bieber zu.

msc/dpa



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