Popstar unter Verdacht Justin Bieber soll Mann Kopfnuss verpasst haben

Erneut soll Justin Bieber in eine handfeste Auseinandersetzung verwickelt gewesen sein. In einem Restaurant in Hollywood griff der Popsänger laut einem Zeugen einen Mann an. Nun ermittelt die Polizei.

DPA

Justin Bieber sorgt mal wieder für Schlagzeilen. Nicht mit seiner Musik, sondern offenbar mit körperlichem Einsatz. Die Polizei von Los Angeles ermittelt gegen den Sänger, weil der 22-Jährige laut einem Zeugen einen Mann in einem Restaurant angegriffen haben soll.

Der Zeuge hatte laut Polizei angegeben, Bieber sei in dem Lokal in West Hollywood zuerst mit zwei Barkeepern in Streit geraten und habe dann einem Gast eine Kopfnuss verpasst. Bieber und die Barkeeper waren bereits verschwunden, als die Polizei vor Ort eintraf.

Laut dem Magazin "People" hatte der Zeuge angegeben, er habe Bieber nach der Auseinandersetzung mit dem Personal gebeten zu gehen. Der habe jedoch abgelehnt und sei kurz darauf in einen Streit mit einem anderen Gast verwickelt gewesen und habe den Mann mit einer Kopfnuss angegriffen.

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Der mutmaßlich Attackierte hatte laut Polizei zwar keine sichtbaren Verletzungen und wollte auch keine Anzeige erstatten, die Ermittlungen gehen trotzdem weiter, falls der Mann später gerichtlich gegen den Sänger vorgehen will.

Das Management des Sängers äußerte sich zunächst nicht auf Anfragen. Es wäre nicht das erste Mal, dass Bieber mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Die Polizei in Cleveland ermittelt derzeit gegen den Kanadier, nachdem ein Mann aus Las Vegas angegeben hatte, Bieber habe ihn im Juni geschlagen.

Zuvor war Bieber 2014 wegen Trunkenheit am Steuer kurzzeitig im Gefängnis gelandet. In Argentinien fahndete die Polizei 2015 per Interpol wegen eines Angriffs auf einen Fotografen nach dem Sänger und in Barcelona schlug er einem seiner Fans im vergangenen Jahr mit der Faust ins Gesicht.

cnn/AP

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