Liam Hemsworth zu Waldbränden "Es waren herzzerreißende Tage"

Das Haus von Miley Cyrus und Liam Hemsworth liegt in Schutt und Asche. Das Paar unterstützt nun andere Brandopfer mit einer halben Million Dollar. Derweil berichtet ein weiterer Promi von der Flucht vor den Flammen.

Miley Cyrus und Liam Hemsworth
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Miley Cyrus und Liam Hemsworth


Die US-Sängerin Miley Cyrus und ihr Freund, Schauspieler Liam Hemsworth, haben 500.000 Dollar für Waldbrandopfer in Kalifornien gespendet. Das berichtet der US-Nachrichtensender CNN. Das Geld soll Betroffenen in Malibu zugutekommen, wo auch das Promi-Paar sein Haus in den Flammen verloren hat. Eine Sprecherin von Cyrus und Hemsworth sagte laut CNN, das Geld sei an die Malibu Foundation gegangen, die Betroffenen der Katastrophe hilft.

Hemsworth postete auf Instagram ein Foto des abgebrannten Gebäudes und schrieb dazu: "Es waren herzzerreißende Tage." Er habe gestern den Tag in Malibu verbracht und sei erstaunt gewesen zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenhalte.

Er glaube, dass die aktuelle Zerstörung die Gemeinschaft noch stärker machen werde. Zudem dankte der 28-Jährige den vielen Feuerwehrleuten und Helfern. "Ich liebe euch, Jungs, ich liebe dich, Malibu", schrieb der Schauspieler, und rief dazu auf, für den Wiederaufbau zu spenden.

Dana und Emma Schweiger mussten ebenfalls fliehen

Auch die Villen mehrerer anderer Stars in und um Malibu brannten ab - darunter die Häuser von Schauspieler Gerard Butler und Thomas Gottschalk. Während der Moderator in Deutschland war, rettete sich seine Frau Thea aus der von dem Feuer bedrohten Villa.

Auch andere Promis berichteten von ihrer Flucht vor den Flammen: Dana Schweiger und ihre 16-jährige Tochter Emma mussten offenbar ebenfalls überstürzt ihr Haus verlassen: "Die dicken Rauchwolken waren schon über uns und kamen näher. Es war schrecklich", sagte die Ex-Frau von Schauspieler Til Schweiger der "Bild"-Zeitung.

Über die Flucht am Freitagmorgen berichtet sie: "Ich habe eine Nachricht um 6.30 Uhr morgens bekommen, in der stand, dass wir evakuiert werden. Ich dachte, wir hätten noch Zeit, aber meine Freundin schrieb mir, dass wir sofort unser Haus verlassen müssen."

"Fahrt und haltet nicht an!"

Sie habe Emma und sechs Freunde ihrer Kinder, die aus Deutschland zu Besuch waren, geweckt, sagte die gebürtige US-Amerikanerin. Dann habe sie geschrien: "Ihr müsst sofort aufstehen! Wir werden evakuiert! Nehmt eure Pässe, Zahnbürsten und Computer! Nehmt eure Autoschlüssel und wir treffen uns in der Einfahrt. Schaut, wie viel Benzin ihr noch habt. Wir treffen uns in Santa Monica. Fahrt und haltet nicht an!"

Sie selbst sei im Pyjama geflüchtet, berichtete Schweiger. Mitgenommen habe sie ihren Ausweis, die Geburtsurkunden, geerbte Schmuckstücke von ihrer Großmutter, Familien-Fotos aus den letzten 25 Jahren, etwas Geld und die beiden Hunde Yoda und Banksy.

Dana und Emma Schweiger
imago/ Spöttel Picture

Dana und Emma Schweiger

Sechs Stunden habe sie für den Weg gebraucht, der normalerweise 30 Minuten dauert. Das Schlimmste sei für sie gewesen, dass Emma - das jüngste der vier Schweiger-Kinder - im Auto einer Bekannten saß und wegen abgebrannter Funkmasten keine Verständigung möglich war, sagte Dana Schweiger. "Ich war so unruhig, weil ich Emma nicht sehen konnte. Wir haben uns dann aber zum Glück in Santa Monica wiedergetroffen, als wir wieder Funkverbindung hatten."

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Wann sie wieder zurück nach Malibu kann, sei noch ungewiss. Derzeit gibt es dort etwa kein Wasser und keine Elektrizität. Momentan halte sich Dana Schweiger in Los Angeles bei einer Freundin auf, heißt es weiter in dem Bericht. Es bestehe die Hoffnung, dass das Haus der Schweigers noch steht.

cop/dpa



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