Kanye West im Interview Die Frage, die den Rapper sprachlos macht

In einem Fernsehinterview hat sich Kanye West zu seinen kontroversen Aussagen der vergangenen Monate geäußert. Doch einmal fehlten ihm die Worte.

Kanye West (Archivbild)
REUTERS

Kanye West (Archivbild)


Der US-Moderator Jimmy Kimmel hatte in seiner Show viel mit Kanye West zu besprechen. Der Rapper war in den vergangenen Monaten schließlich mit kontroversen Aussagen aufgefallen: über US-Präsident Donald Trump ("Wir sind beide Drachenenergie") und Sklaverei ("eine Wahl").

Auf die Frage, ob er Trump für einen guten Präsidenten halte, holte West weit aus - und antwortete trotzdem nicht konkret. Als Musiker und Afroamerikaner, das habe man ihm gesagt, könne er nicht laut sagen, dass er Trump möge, da sonst seine Karriere vorbei sei. Doch weder Liberale, die Hip-Hop-Community noch die Medien könnten ihn schikanieren. "Wenn ich Angst habe, ich selbst zu sein, bin ich nicht mehr Kanye. Denn das macht Kanye aus", sagte er.

Ein Wutanfall

Kimmel fragte ihn außerdem nach seinem Interview bei "TMZ", in dem er Sklaverei als eine "Wahl" beschrieben hatte. West sagte, er habe versucht, während des Interviews ruhig zu bleiben. Doch dann habe er einen Wutanfall bekommen - und die Kommentare seien aus ihm herausgeschossen wie bei einem Tourette-Syndrom.

Im Verlauf des Gesprächs fragte der Moderator: "Sie haben einmal den berühmten und starken Satz gesagt: 'George Bush sind Schwarze egal.' Was lässt Sie glauben, dass es bei Donald Trump anders ist?"

Kanye West überlegte lange. In die Pause sagte Kimmel, dass man jetzt erst einmal Werbung zeige - und dann zu der Frage zurückkehre. Doch laut "Washington Post" blieb sie offen.

jpz



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