Kanye West nach Äußerungen zu Sklaverei "Es tut mir leid"

Mit einer Äußerungen zu Sklaverei löste Kanye West Empörung aus. Jetzt hat sich der Rapper entschuldigt - und erklärt, warum für US-Präsident Donald Trump Schwarze wichtig sind.

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Es war ein denkwürdiges Interview, mit Aussagen, die etliche Amerikaner erzürnten. Im Mai hatte sich Kanye West zur Sklaverei geäußert. Und zwar so: "Wenn man von 400 Jahren Sklaverei hört, von 400 Jahren, dann klingt das nach einer Wahl." Selbst seine Frau Kim Kardashian war offenbar wenig begeistert, West fürchtete, sie werde ihn verlassen.

Nun hat sich der Rapper für seine Worte entschuldigt. "Es tut mir leid", sagte er einem Radiosender in Chicago. Kurz vor seinem Sklaverei-Kommentar hatte sich West zudem mit einer Mütze gezeigt, die seine Unterstützung für US-Präsident Donald Trump signalisierte.

Er entschuldigte sich auch dafür, welchen Effekt die Mütze und sein Kommentar gehabt hätten. "Es tut mir leid, dass sich Leute dadurch im Stich gelassen fühlten."

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Kanye West: Entschuldigung im Radio

In dem Interview sprach West auch über Trump. Immer wieder hatte er sich als Unterstützer des Präsidenten gezeigt. "Ich liebe Trump", sagte der Rapper einmal. Oder: "Wir sind beide Drachenenergie."

Moderator Jimmy Kimmel fragte den Rapper kürzlich im TV: "Sie haben einmal den berühmten und starken Satz gesagt: 'George Bush sind Schwarze egal.' Was lässt Sie glauben, dass es bei Donald Trump anders ist?" Kanye West überlegte lange, dann schaltete der Moderator in die Werbepause.

"Der größte Präsident aller Zeiten"

Später hieß es, West sei von der Frage überrumpelt gewesen, was der Rapper dementierte. Er habe seine Worte nur sorgfältig abwägen wollen, dann sei er wegen der Werbepause nicht mehr zu einer Antwort gekommen.

In dem Radiointerview sagte West jetzt über Trump: "Ich glaube, dass ihm wichtig ist, was Schwarze von ihm halten." Trump wolle der größte Präsident aller Zeiten werden. "Er weiß, dass er das nur sein kann, wenn ihn die schwarze Community akzeptiert." Trump arbeite daran, aber man müsse auch mit ihm darüber sprechen.

jpz/AP



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