Kate Hudson in Venedig: "Manchmal fühle ich mich wie eine Außenseiterin"

Stars sind auch nur Menschen! Zur Eröffnung der Filmfestspiele von Venedig präsentiert sich Hollywood-Star Kate Hudson verletzlich: So wie alle anderen auch, fühle sie sich manchmal einsam, gar als Außenseiterin, sagt die 33-Jährige.

Kate Hudson: Gefühle und Glamour Fotos
DPA

Venedig - Strahlend, im hellen Hosenanzug, die langen blonden Haare offen, steht Kate Hudson auf dem roten Teppich in Venedig, wo am Mittwochabend das 69. Internationale Filmfestival Venedig eröffnet wurde. Doch die professionelle Fröhlichkeit ist kein Dauerzustand, gibt die Hollywood-Schauspielerin am Rande zu. Sie kenne das Gefühl, einsam zu sein. "Manchmal fühle ich mich wie eine Außenseiterin", sagte die Tochter von Goldie Hawn. "Das tun wir doch alle. Wir alle haben unsere persönlichen Schwierigkeiten."

Hudson und der Muse-Sänger Matthew Bellamy haben im vergangenen Jahr das erste gemeinsame Kind bekommen, die Schauspielerin hat bereits einen Sohn aus einer früheren Beziehung. Gibt Hudson tatsächlich Einblicke in ihr Seelenleben oder will sie Emotionen für ihren neuen Film wecken?

Die 33-Jährige spielt in dem Festival-Eröffnungsfilm "The Reluctant Fundamentalist" (Der zögernde Fundamentalist) von Regisseurin Mira Nair eine Amerikanerin, die sich in einen Pakistaner verliebt. Der junge Mann träumt von einer Karriere in den USA, doch nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wird er immer wieder schikaniert und ausgegrenzt, weswegen er zurück nach Pakistan geht.

Zur Premiere des Polit-Dramas "The Reluctant Fundamentalist" kam die Regisseurin Mira Nair mit Kate Hudson, Liev Schreiber und dem Hauptdarsteller Riz Ahmed. Vor der Gala schritten auch die Jury-Mitglieder wie das französische Model Laetitia Casta und die britische Schauspielerin Samantha Morton über den roten Teppich. Auch Liev Schreibers Lebensgefährtin Naomi Watts war gekommen.

"The Reluctant Fundamentalist" läuft beim Festival außer Konkurrenz. Im Wettbewerb sind dagegen 18 Filme zu sehen, die um den Goldenen Löwen konkurrieren. Darunter sind Werke von Brian De Palma, Ulrich Seidl, Paul Thomas Anderson und dem Cannes-Gewinner Terrence Malick. Die Preise werden am 8. September von einer internationalen Jury vergeben. Ihr Präsident ist der US-Regisseur Michael Mann.

Der Hauptpreis, der Goldene Löwe, wird am 8. September von einer internationalen Jury verliehen. Deren Präsident ist der US-Regisseur Michael Mann. Das Filmfest Venedig zählt neben Berlin und Cannes zu einem der drei wichtigsten Festivals der Branche. Die Festspiele feiern 2012, trotz einiger Unterbrechungen in den Anfangsjahren, ihr 80-jähriges Bestehen und sind damit das älteste Festival der Welt.

lgr/dpa/dapd

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