Seelische Probleme von Kindern Kate rät Eltern, ein offenes Ohr zu haben

Kate hat für einen offenen Umgang mit seelischen Problemen von Kindern geworben. Sie selbst würde mit dem königlichen Nachwuchs im Ernstfall sofort einen Experten aufsuchen.

  Ermutigt Eltern, mit ihren Kindern zu sprechen: Herzogin Kate
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Ermutigt Eltern, mit ihren Kindern zu sprechen: Herzogin Kate


George und seine kleine Schwester Charlotte sind in guten Händen. Ihre Eltern geben auf sie acht, egal, was ihnen fehlt. Mama Kate verkündete nun: Sie und Papa Prinz William würden nicht zögern, Hilfe zu suchen, wenn eines ihrer Kinder Anzeichen seelischer Probleme aufweisen würde.

Kate war einen Tag lang Gast-Chefredakteurin der britischen Ausgabe der Onlinezeitung "Huffington Post". Die Herzogin hat einen Blogpost verfasst, der den Start der Kampagne "Young Minds Matter" markiert. In der Serie soll regelmäßig über das Thema "psychische Probleme bei Kindern" berichtet werden.

William und sie würden ihre Kinder ermutigen, "über ihre Gefühle zu sprechen", schreibt Kate. Die Herzogin engagiert sich seit ihrer Hochzeit 2011 für mehrere Kinderhilfsorganisationen. "Ich habe häufig herzzerreißende Geschichten über zerstörte Leben gehört, mit verheerenden Folgen für alle Beteiligten, vor allem für Kinder", heißt es in ihrem Text.

Häufig seien ungelöste Probleme aus der Kindheit für das verpfuschte Leben und zerstörerische Entscheidungen der späteren Erwachsenen verantwortlich. Aus Angst, als schlechte Eltern dazustehen, würden viele Familien die Schwierigkeiten ihrer Kleinen verheimlichen. Mit diesem Tabu will sie nun brechen, schreibt Kate.

Unter ihrem Post finden sich etliche positive Kommentare voller britischer Höflichkeiten. "Vielen Dank, dass du die Aufmerksamkeit auf diese wichtigen Themen lenkst", schreibt zum Beispiel eine Nutzerin. "Gut gemacht, Kate, Herzogin von Cambridge. Wir lieben dich!", ist an anderer Stelle zu lesen.

jal/AFP



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phboerker 17.02.2016
1. klar würde sie
Natürlich würde sie das, sie müsste ja auch keine Angst vor den finanziellen Folgen oder Auseinandersetzungen mit Jugendämtern haben. Wie albern, Scham als Grund anzunehmen, weshalb Eltern derartige Probleme verschweigen.
Tiberias 17.02.2016
2. Na sowas
Da freue ich mich aber, dass die gute Frau Windsor den Rat erteilt, mit den eigenen Kindern zu reden. Verblüffend, wie einfach Kindererziehung sein kann! Wäre wahrscheinlich niemand einfach so drauf gekommen. Aber für die gute Kate ist das offenbar - anders als für normalsterbliche Eltern - etwas, das es durchaus zu betonen gilt. Wenn man den Nachwuchs 98% des Jahres durch Nannys und andere Hausbedienstete betreuen lässt und die Kleinen nur dann selbst auf den Arm nimmt, wenn man mal wieder auf dem Balkon des Buckingsham Palace posiert, dann sind offenbar selbst die rudimentärsten Kontaktformen zwischen Mutter und Kind etwas Besonderes.
jstawl 17.02.2016
3.
Zitat von TiberiasDa freue ich mich aber, dass die gute Frau Windsor den Rat erteilt, mit den eigenen Kindern zu reden. Verblüffend, wie einfach Kindererziehung sein kann! Wäre wahrscheinlich niemand einfach so drauf gekommen. Aber für die gute Kate ist das offenbar - anders als für normalsterbliche Eltern - etwas, das es durchaus zu betonen gilt. Wenn man den Nachwuchs 98% des Jahres durch Nannys und andere Hausbedienstete betreuen lässt und die Kleinen nur dann selbst auf den Arm nimmt, wenn man mal wieder auf dem Balkon des Buckingsham Palace posiert, dann sind offenbar selbst die rudimentärsten Kontaktformen zwischen Mutter und Kind etwas Besonderes.
Und woher nehmen Sie die Annahme, dass Kate ihre Kinder so wenig selbst betreut und sie nur für Fotos auf den Arm nimmt? Dass die Queen früher tatsächlich mehr an ihre Aufgaben als Königin als an die Erziehung ihrer Kinder gedacht hat, ist bekannt und schon oft erzählt worden, aber von Kate habe ich dahingehend wenig gehört. Daher finde ich solche Annahmen als anmaßend, solange man das nicht belegt. Wo ich aber ein Problem in ihrer Aussage sehe: In Deutschland muss man auf so manch psychologische Beratung ziemlich lange warten, da ist nichts mit "sofort"... Bleibt die Frage, ist es in GB anders?
cosa_nostra 17.02.2016
4. Tipp
Ich rate den britischen Königs, Sir Simon Wessely aufzusuchen. Vielleicht geht den Windsors dann endlich auf, wen sie da irrtümlich zum Ritter geschlagen haben. Möglicherweise landet der weltweit bekannte Patientenverächter nach der Konsultation in Ketten geschmiedet im Tower. Für Millionen CFS-Kranke wäre dies ein Feiertag!
348c9n+7pv4zesd6q2ug 17.02.2016
5. Ihr Kind glaubt ein König zu werden
Was ja Kinder durch aus mal glauben können. Sollte aber George of Cambridge im jugendlichen Alter immer noch glauben er würde König werden, was ungefähr so unsinnig ist wie eine zu glauben man würde eine Elfe werden, dann würde ich doch mal einen Experten aufsuchen z.B. Jean-Jacques Rousseau, ach Quatsch der ist ja schon Tod, vielleicht dann Zizek oder Badiou oder ....
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