Los Angeles - Kate Winslet hegt keinen Groll. "Ich kann über mich und Sam sagen, dass es in Ordnung ist, wirklich in Ordnung", sagte die Schauspielerin. In einem Interview mit der Zeitschrift " Harper's Bazaar" sprach Winslet, die am Mittwoch 36 wird, erstmals öffentlich über ihre Trennung von Regisseur Sam Mendes. So hart diese für sie gewesen sei - Mendes sei es nicht besser ergangen.
Die privaten Turbulenzen hatten unmittelbare Auswirkungen auf Winslets Arbeit. Zumindest in einer Szene ihres preisgekrönten TV-Dramas "Mildred Pierce" musste sich die Schauspielerin nicht anstrengen, um ihre Rolle überzeugend zu spielen - die von Winslet verkörperte Mildred Pierce trennt sich ebenfalls von ihrem Mann.
"Es gibt eine Szene, in der Mildred und Bert [ihr Ehemann] geschieden werden und sie sich zusammensetzen, weil sie einen Streit beilegen müssen", sagte Winslet. Die erste Phase ihrer Trennung von Mendes sei an dem Tag vollzogen worden, als dies gedreht worden sei. "Diese Szene hatte nichts mit Schauspielern zu tun." Winslet und Mendes gaben ihre Trennung im März 2010 bekannt.
Inzwischen soll die Schauspielerin mit dem Neffen von Unternehmer Richard Branson, Ned Rocknroll, liiert sein. Zwischenzeitlich sei es ihr jedoch nicht gut gegangen - auch, weil sie ihre Trauer lange nicht zugelassen habe. Ihre erste Reaktion sei gewesen, ihre Gefühle zu unterdrücken, sagte Winslet dem Magazin.
"Als Frau, besonders wenn man Kinder hat, wird man sehr gut darin, immer weiterzumachen - fast zu gut." Sie habe sich daran erinnern müssen, sich Momente zu geben, um einmal richtig zu heulen. Das habe sie aber erst getan, als ein Freund ihr gesagt habe: "Es ist okay, du darfst darum weinen, und vielleicht solltest du es tun."
Winslet hat aus ihren früheren Beziehungen zwei Kinder. Mit ihrem ersten Ehemann Jim Threapleton hat sie eine elfjährige Tochter, mit Mendes einen siebenjährigen Sohn. Auch wenn ihr eigenes Leben zwischenzeitlich aus der Balance geraten war - eines hat sich Winslet vorgenommen: "Ich werde es auf keinen Fall zulassen, dass meine Kinder verhunzt werden, weil meine Ehen nicht gehalten haben", sagte sie der Zeitschrift.
ulz
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