Kates Hochzeitskleid bei der Queen Der Rockpalast

Das meistfotografierte Kleid kommt ins Museum: Der Buckingham Palace stellt Kates Hochzeitsrobe aus. Angelockt werden sollen Touristen auch von Schmuck, Schuhen und der Hochzeitstorte - als Nachbau.

REUTERS

London - Als Prinz William seine Kate Ende April zum Altar führte, saßen weltweit Milliarden von Menschen vor dem Fernseher, Hunderttausende bevölkerten die Straßen in London. Die Braut in echt sahen nur die wenigsten. Deswegen wird Kates Hochzeitskleid jetzt im Buckingham Palace ausgestellt. Die Robe aus elfenbeinfarbener und weißer Seide war von Sarah Burton, der Chefdesignerin des britischen Modeshauses Alexander McQueen, für die Trauung kreiert und lange wie ein Staatsgeheimnis gehütet worden.

Das Kleid wird zusammen mit einem Cartier-Diadem, Ohrringen, Schleier, Schuhen und einem Nachbau der Hochzeitstorte zu sehen sein, wenn der Palast im Zentrum Londons wie immer Ende Juli für die Sommermonate seine Türen öffnet. In einem ebenfalls in der Ausstellung gezeigten Video-Interview äußert sich Burton erstmals zur Entstehung des Kleids. "In der Essenz ist es viktorianisch, doch der Schnitt ist sehr modern", sagte sie.

Sollte Kate Sehnsucht nach ihrem Hochzeitskleid bekommen, hätte sie es künftig nicht weit. Mit William ist sie vor kurzem in den Kensington-Palast gezogen, der durch den Hyde-Park schnell zu erreichen ist. Dort wohnt das frisch getraute Paar in einer bescheidenen Zwei-Zimmer-Wohnung, wie das britische Magazin "People" herausgefunden haben will. In genau diesem Apartment hatte Prinz William schon eine Zeitlang mit seiner Mutter Diana gelebt.

Britische Zeitungen berichten jedoch, das royale Paar werde seinen Hauptwohnsitz schon bald auf die Insel Anglesey verlegen, auf der es ohnehin schon ein Landhaus bewohnt. Dort würden auch mehr als zwei Personen Platz finden, mutmaßen die Engländer: Spätestens seit der Hochzeit ist auf der Insel die Vorfreude auf Nachwuchs riesig.

jbr/AFP



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