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Katherine Heigl gegen Drogerie: "Lächerlichster Rechtsstreit in der Geschichte des Showbusiness"

Katherine Heigl gegen Drogeriemarkt: Fataler Tweet Fotos
REUTERS

Katherine Heigl verklagt eine US-Drogeriemarktkette auf sechs Millionen Dollar. Das Unternehmen soll unerlaubt mit ihrem Namen geworben haben. Mit dem Vorgehen macht die Schauspielerin jedoch nicht gerade Werbung für sich selbst.

New York - An einem Märztag kaufte Katherine Heigl in New York bei einem Drogeriemarkt der Kette Duane Reade ein. Vollbeladen verließ sie das Geschäft, ein Paparazzo machte ein Foto von ihr und den Einkaufstüten.

Nun verklagt die Schauspielerin die Drogeriekette, weil diese ihren Namen und ein nicht autorisiertes Paparazzi-Bild von ihr zu Werbezwecken nutzte. Besagtes Foto hatte Duane Reade mit den Worten "sogar Katherine Heigl kann nicht widerstehen, bei ihrem liebsten Drogeriemarkt in NYC einzukaufen" kommentiert und getwittert. Das Foto entstammt laut Quellenangabe der Promiseite justjared.com.


Die Emmy-Gewinnerin, bekannt für romantische Komödien wie "27 Dresses", verstand offenbar keinen Spaß. Sechs Millionen Dollar will sie von Duane Reade haben. Heigl sei sehr wählerisch bei den Produkten, die sie bewerbe, hieß es in den Gerichtspapieren. Außerdem werde sie in solchen Fällen sehr gut bezahlt.

"Wir gehen davon aus, dass Duane Reade für diesen willentlichen Missbrauch von Katherine Heigls Namen zahlen wird", sagte ihr Anwalt Peter Haviland. Sollte sie das Geld bekommen, werde seine Mandantin es ihrer Charity-Organisation spenden.

So mancher fand das Vorgehen von Heigl übertrieben. "Das ist einer der lächerlichsten Rechtsstreits in der Geschichte des Showbusiness", twitterte der britische Moderator Piers Morgan. "Nimm dich selbst nicht so wichtig."


Dann schickte er noch einen hinterher: Duane Reade dürfe ihn sehr gerne mit seinen Einkäufen fotografieren. Die Kette hat ihn bereits geretweetet.

gam/Reuters

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1. Eine Meldung...
privado 10.04.2014
...vom Boulevard. Frau Heigl und ihr Anwalt sind einfach nur geldgierig - das ist alles. Ein souveräner Mensch hätte eine solche Werbemassnahme mit einem wohlwollenden Lächeln zur Kenntnis genommen. Die Gier mancher Menschen kennt keine Grenzen.
2. Na und?
frau_flora 10.04.2014
Zitat von sysopREUTERSKatherine Heigl verklagt eine US-Drogeriemarktkette auf sechs Millionen Dollar. Das Unternehmen soll unerlaubt mit ihrem Namen geworben haben. Mit dem Vorgehen macht die Schauspielerin jedoch nicht gerade Werbung für sich selbst. http://www.spiegel.de/panorama/leute/katherine-heigl-verklagt-drogeriekette-wegen-angeblicher-werbung-a-963624.html
Ich kenne nun Frau Heigl nur dem Namen nach, aber wenn sie einen Marktwert hat, der es ihr erlaubt, für Werbefotos erkleckliche Summen zu verlangen, dann ist es doch völlig legitim, sich gegen die unerlaubte Verwendung dieses Fotos zu wehren bzw. den marktüblichen Preis dafür zu fordern. Ob das sechs Mio. Dollar sind, weiß ich nicht. Aber ich würde auch erstmal hoch einsteigen. Runterverhandeln kann man immer noch.
3. all about business
humpalumpa 10.04.2014
Völlig verständlich, wirtschaftlich gesehen. Die Frau verdient u.a. Geld mit Werbeaufträgen. Und da muss sie schon die Kontrolle darüber behalten, für was sie wirbt, um ihren Marktwert zu halten. Wenn ein Schauspieler so einen Spruch von sich in Verbindung mit Mc'Donalds in der Öffentlichkeit hat, wird ihm der Käfer sicher auch keinen Werbevertrag anbieten...Und generell fragt man halt nach, bevor man mit Jemandem für sein Geschäft Werbung macht, auch noch kostenlos. Würde sich auf jeden Fall so gehören.
4. optional
vorschau 10.04.2014
Blitzsauberes Mädel. Ist ihr Geld wert.
5. Neudeutsch
johnmcdröpsel 10.04.2014
Das heißt regetweetet!
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