Klatsch und Knatsch Hach, so viel Offenheit

Die einen geben sich selbstbewusst, die anderen geben sich das Jawort - und zwei lange zerstrittene Superstars geben sich offenbar doch noch eine Chance. Die Promimeldungen der Woche.

REUTERS

Das Friedensangebot der Woche...

...sendete Katy Perry. Auf dem roten Teppich der iHeartRadio Music Awards in Los Angeles fragte nun ein Reporter die Sängerin, ob sie sich vorstellen könne, künftig gemeinsam mit Taylor Swift Musik zu machen. "Ich bin dafür offen", antwortete Perry US-Medienberichten zufolge: "Offen, offen, offen!"

Diese klare Aussage ist einigermaßen erstaunlich - denn die beiden einst gut befreundeten Popstars sollen seit mehreren Jahren heftig zerstritten sein. Swift hatte Perry 2014 vorgeworfen, sie habe eine ihrer Tourneen sabotieren wollen, offenbar, indem sie drei Tänzer abwarb. Perry hingegen gab Swift die Schuld an dem Zerwürfnis. Zuletzt mehrten sich die Anzeichen einer Annäherung.

Den zufriedensten Eindruck der Woche...

...vermittelte Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow. "Ich bin 46 und ich liebe es, in meinen Vierzigern zu sein", sagte sie im Gespräch mit der Journalistin Poppy Harlow. Die Vierziger brächten für Frauen eine "unglaubliche Freiheit" mit sich, sagte Paltrow. Sie habe mittlerweile verstanden, wer sie sei: "Ich habe aufgehört, mir so viele Gedanken darüber zu machen, was die Leute von mir denken."

Insgesamt ist sie mit ihrem Leben offenbar sehr zufrieden: "Es ist einfach eine wirklich lustige Zeit. Außerdem habe ich im September einen wirklich heißen Kerl geheiratet, weißt du!", sagte sie. Paltrow ist in zweiter Ehe mit dem Drehbuchautor Brad Falchuk verheiratet.

Die Hochzeit der Woche...

...feierte Lea Michele. Die US-Schauspielerin und ihr Freund Zandy Reich haben sich getraut. Sie seien sehr glücklich, den Rest ihres Lebens miteinander zu verbringen, zitierte "People" das Ehepaar. Gefeiert wurde demnach in vertrautem Rahmen im US-Bundesstaat North Carolina. Sie seien dankbar von Familie und Freunden umgeben zu sein, teilten die beiden weiter mit.

Vor ihrer Beziehung mit Reich war Michele mit ihrem "Glee"-Kollegen Cory Monteith zusammen. Er starb 2013 an einer Überdosis. "Er war etwas Besonderes für mich", sagte Michele damals über ihn.

Die Verlobung der Woche...

...kommt aus dem Hause Lopez-Rodriguez. Das teilte der Baseballprofi Alex Rodriguez über Instagram mit. Zu einem Foto, das einen Ring am Finger von US-Sängerin Jennifer Lopez zeigt, schrieb er: "Sie hat Ja gesagt."

Für die 49-Jährige wird es die vierte Hochzeit sein. Seit zwei Jahren sind sie und der sechs Jahre jüngere Rodriguez ein Paar. Auch Rodriguez, der als Baseball-Kommentator arbeitet, war schon verheiratet. Mit seiner Ex-Frau Cynthia Scurtis hat er zwei Töchter.

Lopez bringt ebenfalls zwei Kinder mit in die Patchworkfamilie: Aus ihrer Ehe mit dem Sänger Marc Anthony stammen ihre Zwillinge Emme und Max.

Den Gesichtsverlust der Woche...

...musste Lori Loughlin hinnehmen. Die Schauspielerin gehört zu einer Reihe von Stars, die im Mittelpunkt eines Bestechungsskandals stehen: in den USA haben Dutzende Prominente offenbar ihre Kinder mittels Zahlung immenser Summen an Eliteuniversitäten untergebracht.

Loughlin, bekannt vor allem aus den Serien "Full House" und "Fuller House", verlor wegen der Angelegenheit ihre Rollen in Produktionen des US-Fernsehsenders Hallmark Channel - sie kam nur gegen Zahlung einer Millionenkaution vorerst wieder auf freien Fuß. Insgesamt gibt es etwa 50 Beschuldigte - darunter etwa auch die Schauspielerin Felicity Huffman, bekannt aus "Desperate Housewives".

Die größte Inspiration für digitalen Detox...

...lieferte die Schauspielerin Alicia Vikander. Anders als viele Stars unterwirft sich die 30-Jährige nämlich keinem Selbstdarstellungszwang in den sozialen Medien - und das als Hollywoodschauspielerin, die mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

Wie sie dem Magazin "Harper's Bazaar" sagte, habe sie früh erkannt, dass Instagram & Co. nicht gut für sie seien. Einen Monat habe sie das bildlastige Netzwerk ausprobiert und sich dann wieder verabschiedet. Ihre Begründung klingt so schlicht wie einleuchtend: "Ich persönlich habe keine Freude darin gefunden."

Aber dass sie so knallhart wirke, entspreche nicht ganz der Wirklichkeit: "Eine der wichtigsten Sachen, die ich gut kann", sagte sie in dem Interview weiter, "ist, nicht zu zeigen, dass ich mir in die Hose mache."

mxw/skr/sen/wit

TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.