Katy Perry überrascht Mann mit Kuss "Ich fühlte mich ein bisschen unwohl"

US-Popstar Katy Perry hat im Fernsehen einen 19-Jährigen überrumpelt. Für den jungen Mann war es offenbar der erste Kuss. Den hatte er sich anders vorgestellt.

AP

Am Ende fühlte sich Benjamin Glaze offenbar verpflichtet, Folgendes klarzustellen: "Ich denke nicht, dass ich von Katy Perry sexuell belästigt wurde", schrieb der 19-Jährige bei Instagram.

Glaze hat an der Castingshow "American Idol" teilgenommen. Bei seinem Auftritt vor der Jury, in der auch Katy Perry sitzt, kam es zu einer denkwürdigen Begegnung mit dem Popstar.

Bevor er singen durfte, wurde er in Anspielung auf Perrys Hit "I Kissed a Girl" von der Jury gefragt, ob er selbst schon einmal ein Mädchen geküsst habe. Als er darauf antwortete, er habe noch nie eine Freundin gehabt, forderte Perry ihn auf, sich dem Tisch der Jury zu nähern. Sie hielt ihm ihre Wange hin, damit er sie küssen könne, und drückte ihm dann überfallartig einen Kuss auf den Mund.

Glaze behielt zwar sein Lächeln, schien aber verwirrt und lieferte dann nur eine mittelmäßige Vorstellung ab. Der "New York Times" sagte er: "Ich habe mich ein bisschen unwohl gefühlt". Er stamme aus einer konservativen Familie, sein erster Kuss sollte eigentlich etwas Besonderes sein.

Nach dem Interview äußerte sich Glaze noch einmal bei Instagram: "Ich würde gern ein paar Dinge klarstellen", beginnt er seinen Beitrag. Seine Meinung sei in den Medien nicht korrekt wiedergegeben worden. "Ich beschwere mich nicht über den Kuss." Er sei dankbar dafür, ein Teil von "American Idol" zu sein.

Laut "People" wurde die Sendung im Oktober aufgezeichnet und jetzt erst ausgestrahlt. In der Zwischenzeit hat Glaze laut dem Bericht der "New York Times" auch mit Freunden über den Vorfall gesprochen.

"Wir waren uns einig, dass der Kuss nicht wirklich zählte", sagte er demnach. Es habe sich um bloßen Lippenkontakt gehandelt, nicht um eine romantische Situation mit jemandem, der einem wichtig ist. "Das ist es, was einen echten ersten Kuss ausmacht".

jpz/AFP

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